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Nationalpark und Meeresschutzgebiet Galapagos-Inseln

Art: Naturdenkmal
seit: 1978
Erläuterung: Karg und bizarr ragen die Vulkane des Galápagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen Ozeans.

Über 300 Fischarten bevölkern das Meer rund um die Inseln. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen neue Lebensformen.

Ein Abbild des "Garten Eden" hoffte Charles Darwin auf Galápagos zu finden. Er war ausgezogen, um die biblische Schöpfungsgeschichte zu beweisen. Was er fand, belehrte ihn eines Besseren. Die abgeschlossene Tier- und Pflanzenwelt auf Galápagos zeigt, dass sich das Leben ständig verändert. Alle Lebewesen unterliegen einer von ihrer Umwelt beeinflußten Evolution.

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Altstadt von Quito

Art: Kulturdenkmal
seit: 1978
Erläuterung: Quito war vor der Eroberung neben Cuzco und Cajamarca eine der wichtigsten Städte des Inka-Reiches und Hauptstadt des letzten Inka-Kaisers Atahuallpa. Die Stadt wurde von dem spanischen Eroberer Sebastian de Benalcazar im Jahre 1534 neu gegründet. Von Quito aus entdeckte die Expedition des Gonzalo Pizarro, eines Bruders des Konquistadors von Peru, Francisco Pizarro, den Amazonas, weshalb Ecuador immer wieder Besitztitel auf einen Zugang zu diesem Strom eingefordert hat.

Quito besitzt eine große, koloniale Altstadt mit zahlreichen bedeutenden Bauten und Denkmälern, insbesondere des Barock.

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Nationalpark Sangay

Art: Naturdenkmal
seit: 1983
Bemerkung: Aufgrund der Bedrohung durch Wilderer, illegale Beweidung und den Bau einer durch den Park führenden Straße wurde Sangay 1992 in die Rote Liste eingetragen.

2005 wurde das Naturdenkmal wegen erfolgreicher Rettungsmaßnahmen wieder aus der "Roten Liste" gestrichen.

Historisches Zentrum von Santa Ana de los Rios de Cuenca

Art: Kulturdenkmal
seit: 1999
Erläuterung: Cuenca wurde 1557 durch den Spanier Gil Ramírez Davalos als Santa Ana de los Cuatro Ríos de Cuenca gegründet. Den Auftrag dazu hatte er vom Vizekönig von Peru, Hurtado de Mendoza, erhalten, der vor seinem Amtsantritt 1555 im spanischen Cuenca gelebt hatte.

Etwa 50 Jahre zuvor hatte hier in blutigen Kämpfen der Inka Túpac Yupanqui die Cañari-Indianer unterworfen. An der Stelle der Cañari-Siedlung Guapondelig wurde nun Tomebamba als religiöses und kulturelles Zentrum am Hauptweg von Cuzco nach Quito errichtet. Als 1547 die ersten spanischen Chronisten Tomebamba erreichten, lag die Stadt in Trümmern. Schuld daran war vermutlich der Inka-Erbfolgekrieg zwischen Huáscar und Atahualpa, bei dem sich die Cañari-Indianer auf die Seite des unterlegenen Huáscar gestellt hatten, worauf eine Strafexpedition des siegreichen Atahualpa folgte. Der deutsche Architekt Dr. Max Uhle entdeckte 1925 Grundmauern des Inka-Palastes Pumapungo und des Viracocha-Tempels. Auf den Grundmauern des Palastes befindet sich heute ein Museum der ecuadorianischen Zentralbank.

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