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Kupferminenstadt Sewell

Art: Kulturdenkmal
seit: 2006
Erläuterung: Die Kupferminenstadt Sewell ist eine typische Ansiedlung von Minenarbeitern während der Industrialisierung im frühen 20. Jahrhundert. Die Geschichte der Stadt ist eng verbunden mit der Entwicklung der damals weltweit größten Kupfermine „El Teniente“. Sewell veranschaulicht die hohe wirtschaftliche und soziale Bedeutung, die der Rohstoff Kupfer für das Land Chile hat.
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Salpeterwerke Humberstone und Santa Laura

Art: Kulturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Die Salpeterwerke Humberstone und Santa Laura sind Denkmäler der Industriegeschichte und des kulturellen und sozialen Wandels Chiles Ende des 19. Jahrhunderts. Sie illustrieren die Entwicklung des weltweit größten Produktionsstandorts der Salpeterindustrie.

Tausende von Arbeitern aus ganz Südamerika kamen in die Fabrikstädte und prägten eine eigene kommunale Kultur und Sprache. Wegen der Folgen eines Erdbebens wurde die Stätte gleichzeitig auf die Liste des gefährdeten Erbes gesetzt.

Bemerkung: Durch menschliche Eingriffe wurde das Kulturdenkmal 2005 auf die "Rote Liste" gesetzt.

Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso

Art: Kulturdenkmal
seit: 2003
Erläuterung: Der historische Bezirk von Valparaíso ist typisch für die städtische Architektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Lateinamerika. Die alte Hafenstadt hat ihre frühindustrielle Infrastruktur erhalten und ist berühmt für ihre 100 Jahre alten Zahnradbahnen und Aufzüge. Sie verbinden die an einer schmalen Strandterrasse gelegene Industrie- und Handelsstadt mit den Wohnvierteln, die sich an den Hängen der Steilküste emporziehen.
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Rapa Nui Nationalpark (Osterinsel)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1995
Erläuterung: Die einsame Insel im Pazifischen Ozean umweht seit Jahrhunderten ein Hauch von Zauber und Magie. In einem Radius von 3600 Kilometern liegt kein bewohnbares Land in ihrer Nähe. Die Ureinwohner lebten über Jahrhunderte völlig autark und in Frieden. Sie hatten niemanden, mit dem sie hätten Handel treiben können. Und dennoch erschufen sie eine Kultur, die jeden Besucher in Staunen versetzt.

Als erster Europäer hat Kapitän Jakob Roggewegen dieses Eiland entdeckt. Er war im Auftrag der Holländischen Westindischen Kompanie unterwegs, um das sagenumwobene Davisland zu suchen. Stattdessen stieß er an Ostern 1722 auf eine Insel, deren gesamte Küste mit rätselhaften Steingiganten bevölkert war. Er nannte sie nach dem Tag ihrer
Entdeckung - OSTERINSEL.

Woher kamen diese Menschen, die in der Lage waren, 20 Meter hohe Steinkolosse aufzustellen? Wie kamen sie auf diese einsame Insel? Auch konnten die "weißen Götter", wie die Osterinsulaner die fremden Ankömmlinge nannten, weit und breit keine Felsen sehen, die den Ureinwohnern als Bildhauerwerkstätte hätten dienen können. Welche Transportwege benutzen sie? 

Die unruhigen Seefahrer blieben nicht lange. So nahmen sie ihre Fragen unbeantwortet als Geschichten wieder mit in ihre Heimat. Aus den Geschichten wurden Rätsel, aus den Rätseln wurden Mythen.

Als 52 Jahre später der berühmte Kapitän James Cook die Insel wieder anlief, lag die Hochkultur der Osterinsel mit ihren Steingiganten zerstört am Boden. Nur noch wenige Menschen lebten angstbesetzt in unzugänglichen Höhlen. Was war passiert in der kurzen Zeit? War es eine Naturkatastrophe, die zum Untergang dieser sagenhaften Kultur geführt hat? Kam es zu einem Krieg um Nahrungsmittel? Oder vielleicht beides? Die Überlieferungen der Ureinwohner bieten nur widersprüchliche Antworten. Was auch immer passiert sein mag, die Steingiganten, welche diese abgeschiedene Insel bevölkern, sind stille Zeugen einer Katastrophe, die dem Besucher die Vergänglichkeit der Erde vor Augen führt.

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Holzkirchen von Chiloé

Art: Kulturdenkmal
seit: 2000

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