kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a
Startseite

Weltkulturerbe
Afrika
Asien
Australien
Europa
Nordamerika
Mittelamerika
Südamerika

Seiteninternes
Kontakt
Welterbe im TV
Impressum

Weitere Projekte

Länderauswahl
Argentinien
Bolivien
Brasilien
Chile
Ecuador
Kolumbien
Paraguay
Peru
Surinam
Uruguay
Venezuela


Altstadt von Ouro Preto

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Erläuterung: Schwarzes Gold - das ist der Name der Stadt und gleichzeitig seine Geschichte. Die ersten Pioniere im 17. Jahrhundert haben sich hier niedergelassen, weil die Goldfunde alles übertrafen, was die Portugiesen in Brasilien zuvor entdeckt hatten. Die gesamte, damals viele Tagesreisen von der Küste entfernte Gegend barg so große Mengen des Edelmetalls, dass die Kolonialherren zehntausende  von Sklaven aus Afrika nach Brasilien einschifften, um die Bodenschätze auszuheben.

Der   wichtigsten Baumeisters der Stadt war Antonio Francisco Lisboa. Er ist mit seinem Werk und seiner tragischen Lebensgeschichte eng mit dem Schicksal seiner Stadt verbunden. Lisboa wurde bekannt unter seinem Spitznamen "O Aleijadinho" (das Krüppelchen), weil er unter einer unheilbaren Krankheit litt, die seinen Körper ähnlich wie Lepra langsam zersetzte. Die Spuren, die er durch seine Skulpturen, Reliefs und architektonischen Arbeiten in Ouro Preto hinterlassen hat, sind von einer einzigartigen Kraft und Schönheit. O Aleijadinho muss in seinen späteren Lebensjahren schlimme Qualen bei der Arbeit erlitten haben. Trotzdem schuf er bis zu seinem Tod 1813 unermüdlich neue Varianten des später als
"Barocco Mineiro" bezeichneten Stils. Er band sich zuletzt die Bildhauerwerkzeuge an seine Arme, als er die Hände nicht mehr gebrauchen konnte und kämpfte mit Schönheit gegen die eigene schreckliche Verkrüppelung an - ein Leben zwischen Himmel und Hölle.

Bild: brasouro.jpg (33711 Byte)

Altstadt von Olinda

Art: Kulturdenkmal
seit: 1982
Erläuterung: Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten vollgestopft mit Meisterwerken!

Diese poetische Einschätzung gab der UNESCO-Beauftragte ab, als er Olinda in knappen Worten beschreiben sollte. Der kleine Ort im Norden Brasiliens ist tatsächlich so reich an Eindrücken, dass es dem Betrachter schwer fällt, sich zwischen den naturgegebenen und den architektonischen Kunstwerken für das schönere auszusprechen.

In den auf acht Hügeln errichteten zahlreichen Klöstern der Stadt liegen die Geschichten aus über 400 Jahren verborgen. Das Schicksal der ersten portugiesischen Siedler, die schon Anfang des 16. Jahrhunderts in Olinda ihre Häuser bauten, spricht immer noch aus den Ruinen der ältesten Kirchen Olindas. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Olinda. Als die Portugiesen hier im Jahr  1535 zum ersten Mal vor Anker gingen fanden sie ideale Bedingungen zur Gründung einer Siedlung vor. Ihr Anführer Duarte Coelho Pereira soll einen der Hügel bestiegen haben und beim Anblick der Region "Ò linda situacam para se fundar uma villa!" (Oh, welch schöner Ort um eine Stadt zu gründen) ausgerufen haben. Auch heute noch kommt kein Zweifel an der Euphorie der ersten Siedler auf.

Olinda ist immer noch ein hervorragendes Zeugnis europäischer Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts. In der bis heute noch im Stil der frühen Jahre erhaltenen Altstadt dominieren religiöse Bauten. Heute wie damals versammeln sich Mönche und Nonnen jeden Tag zum Morgengebet vor den Altären. Die Ordensbrüder deuteten schon damals die besondere Kraft und Ausstrahlung Olindas als ein Versprechen an die Zukunft.

Bild: brasolinda.jpg (20852 Byte)

Nationalpark Iguaçu

Art: Naturdenkmal
seit: 1984
Erläuterung: Auf einer Breite fast dreimal so gross wie die Niagarafälle stürzen die Wassermassen hier in die Tiefe, und von weitem schon tönt es wie ein Erdbeben. Die Atmosphäre schimmert in
allen Regenbogenfarben.

Iguazu bedeutet in der Sprache der Guarana-Indianer" grosse Wasser". Karg und bizarr ragen die Vulkane des Galapagos-Archipels aus den Fluten des Pazifischen Ozeans. Über 300 Fischarten bevölkern das Meer rund um die Inseln. Hier entstanden unter einzigartigen Bedingungen neue Lebensformen. Die abgeschlossene Tier- und Pflanzenwelt auf Galapagos
zeigt, dass sich das Leben ständig verändert. Alle Lebewesen unterliegen einer von ihrer Umwelt beeinflussten Evolution.

Bild: brasigacu.jpg (37758 Byte)

Jesuitenmissionen der Guaraní: Ruinen von São Miguel das Missões

Art: grenzüberschreitendes Kulturdenkmal
seit: 1984
Bild: brasmifguel.jpg (33299 Byte)

Historisches Zentrum von Salvador de Bahia

Art: Kulturdenkmal
seit: 1985
Erläuterung: Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft.

Es ist eine Stadt die sich verteidigen musste, denn es gab viele Konkurrenten in der Neuen Welt. Vor der Hafeneinfahrt am Ende der geschützten Bucht liegen zum Schutz der Stadt eine Reihe von Forts. Heute wirken sie nur noch malerisch. Auch der christliche Glaube musste mit vielen Kirchen verteidigt werden. Es galt das Heidentum auf einem riesigen, neuen Kontinent zu bekämpfen.

Der spanische Kolonialbarock prägt auch heute noch das Stadtbild von Salvador de Bahia. Allerdings läuft das Leben darin nicht mehr nur in christlichen Bahnen. Viele Nachfahren der schwarzen Sklaven zelebrieren Candomble, die Religion ihrer afrikanischen Vorväter.

Bild: brasbahia.jpg (38607 Byte)

Wallfahrtskirche "Guter Jesus" von Congonhas

Art: Kulturdenkmal
seit: 1985
Bild: brascononhas.jpg (17082 Byte)

Brasília

Art: Kulturdenkmal
seit: 1987
Erläuterung: Brasília ist eine künstliche Stadt, die in 4 Jahren aus dem Boden des brasilianischen Hinterlandes gestampft wurde. Das Stadtbild ist geprägt von der Funktionalität seiner Gebäude. Doch Brasília hat nicht nur Spannbeton zu bieten; die moderne Architektur besitzt ihre eigene Ästhetik. Die Monumentalität der Stadtanlage von Lucio Costa und die Leichtigkeit einzelner Bauwerke von Oskar Niemeyer verbinden sich zu einer einzigartigen Bau- und Gestaltungsidee. Der Film zeigt die nüchterne Schönheit einer Stadt des 20. Jahrhunderts. Ihre graphischen Strukturen genauso wie ihre malerische Transparenz.
Bild: brasilis.jpg (17408 Byte)

Nationalpark Serra da Capivara (mit Felszeichnungen)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1991
Bild: brasserra.jpg (55756 Byte)

Historischer Stadtkern von São Luís do Maranhão

Art: Kulturdenkmal
seit: 1997
Bild: brasluis.jpg (29089 Byte)

Historisches Zentrum von Diamantina

Art: Kulturdenkmal
seit: 1999
Bild: brasdiamanta.jpg (51770 Byte)

Regenwaldgebiet der "Küste der Entdeckung" (Costa do Descobrimento)

Art: Naturdenkmal
seit: 1999
Bild: brasregenwald.jpg (54973 Byte)

Südöstliche Atlantische Wälder

Art: Naturdenkmal
seit: 1999

Nationalpark Jaú

Art: Naturdenkmal
seit: 2000
Erläuterung: Der Nationalpark Jaú in Brasilien (umbenannt in Central Amazon Conservation Complex) im Amazonasgebiet umfasst den gesamten Flusslauf des Jaú, der als herausragendes Beispiel für einen Schwarzwasserfluss gilt. Der Nationalpark ist eines der artenreichsten Gebiete der Erde und Lebensraum bedrohter Tiere.
Bild: jau.jpg (124518 Byte)

Pantanal-Schutzgebiet

Art: Kulturdenkmal
seit: 1999
Erläuterung: Das Pantanal befindet sich im Westen von Brasilien in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt nur knapp 95 m, es handelt sich um ein Binnendelta mit zahlreichen Süßwasserseen, im Süden auch Salzwasserseen. Am Fluss Paraguay erstreckt sich eine 20 bis 40 km breite baumfreie Überschwemmungsniederung, die während der Hochwasserzeit von Mai bis September völlig unter Wasser steht. In diesem Überschwemmungsgebiet gibt es schwimmende Grasteppiche, in den trockenen Monaten kann es als Weidegebiet genutzt werden.
Bild: braspantanal.jpg (57427 Byte)

Historisches Zentrum von Goiânia

Art: Kulturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Das historische Zentrum von Goiânia, Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Goiás, steht beispielhaft für die portugiesische Kolonialzeit Zentralbrasiliens. Das vollständig erhaltene städtebauliche Ensemble ist nicht nur Zeugnis für die Entwicklung kolonialer Architektur, sondern veranschaulicht auch landesübliche Traditionen der Baukunst und des Handwerks.

Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas

Art: Naturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Die Nationalparks Chapada dos Veadeiros und Emas, beide als unberührte Berglandschaften im Mittelwesten Brasiliens in der Provinz Goiás gelegen, sind Schutzgebiete für viele Tierarten wie Wildhirsche, Affen und Königsgeier. Der Emas-Nationalpark bezieht seinen Namen von den dort lebenden Straußen (bras.: emas).

Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll (N/2001)

Art: Naturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Das Inselreservat Fernando de Noronha / Rocas Atoll umfasst ein marines Schutzgebiet von außergewöhnlicher biologischer Vielfalt. Vor allem Delphine, Haie und seltene Meeresschildkröten finden hier Schutz. Die Inseln des südatlantischen Archipels sind Lebensraum unzähliger tropischer Seevögel.

kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a

  

Weitere Informationen zu diesem Land
banner.gif (9169 Byte)