
a
Startseite

Weltkulturerbe
Afrika
Asien
Australien
Europa
Nordamerika
Mittelamerika
Südamerika

Seiteninternes
Kontakt
Welterbe im TV
Impressum

Weitere Projekte

Länderauswahl
Albanien
Andorra
Belarus
Belgien
Bosnien u.
Herzegowina
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Island
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Mazedonien
Moldawien
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechische
Republik
Türkei
Ukraine
Ungarn
Vatikanstadt
Zypern |
Geschütztes Bauerndorf Vlkolinec
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1993 |
| Erläuterung: |
Zwischen Himmel und Erde, Dichtung und Wahrheit, zwischen Niederer
und Hoher Tatra liegt das Dorf Vlkolinec in der östlichen Slowakei. Nachts, so erzählen
die Alten aus Erfahrung und die Kinder voller Respekt, höre man die Wölfe heulen. Die
Ahnung stimmt, die Gegend ist eine der wenigen in Europa, wo sich Fuchs und Hase Gute
Nacht sagen und tatsächlich noch Bären und Wölfe hausen. Die wilden Jäger haben dem
Ort schließlich seinen Namen gegeben - Wolfsdorf. Auf einem Hochplateau vor der
grandiosen Kulisse des Bergkegels Sidorovo gelegen, hat sich Vlkolinec seit Jahrhunderten
aus dem Weltgetriebe ferngehalten. Keine Straße, kein Strom, kein Wassernetz, keine
Revolutionen haben bis vor kurzem den Charakter der Siedlung tangiert und die Enklave aus
ihrem mittelalterlichen Kulturschlaf geweckt. So konnte sich die einmalige Architektur des
Ortes bewahren, eine Wohn- und Arbeitswelt ganz aus Holz geschnitzt, ein geschlossenes
Ensemble aus rund 50 Bauten, fein, geduckt und bunt bemalt - einmalig in Mitteleuropa. In
Vlkolinec leben heute noch 35 Bewohner ständig. Viele sind um die achtzig Jahre alt und
gehen hier einem Leben nach im Einklang mit der Natur . Tiere, Pflanzen und Menschen in
einer Symbiose, die uns fern entrückt erscheint - 800 Meter über dem Meer, zwischen Erde
und Himmel. In der hohen Stille heulen nur der Wind und die Wölfe. |
| Bild: |
 |
Spissky Hrad (Zipser Burg) mit Spisske Podhrahie
(Kirchdrauf)und Spisska Kapitula (Zipser Kapitel)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1993 |
| Erläuterung: |
Im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Hohen Tatra, davor
das satte grüne Hügelland, durchflochten mit weißem Felsgestein. Weite Wiesen, endlose
Wälder und klare Flüsse, die Landschaft der Zips - Region in der Ostslowakei - erinnert
an die Schweiz. Die Bewohner sprechen von ihrer "Schatzkammer" als einem
prächtigen Stück von Gottes Schöpfung und nennen es deshalb auch "das
Paradies". Die Schönheit der Natur zog die Völker an: die Kelten, die Slawen, Juden
und Roma, Deutsche, Ungarn und Ukrainer. Ein Kreuzweg der Kulturen und des Glaubens.
Orthodoxe, römische und griechische Katholiken schufen mit Protestanten und jüdischen
Gläubigen eine multiethnische Kultur im Herzen Europas, die Zips - die "Spiss".
Und mitten drin, erhaben, stolz und weiß wie das Travertin-Gestein "Spissky
Hrad", eine der größten Burganlagen des Kontinents. Frühromanische,
mittelalterliche, Renaissance- und Barockelemente schmelzen zu einem monumentalen
Steindenkmal zusammen, das ebenso geheimnisvoll wie majestätisch seit dem 12. Jahrhundert
die Landschaft bewacht. Auf dem Berg gegenüber der befestigte Bischofsitz und nebenan die
Kapelle von Zehra. Sie stärken sich gegenseitig und verteidigen, wie sie es schon gegen
die Türken und Tartaren machten, ihre Kultur - das slowakische Paradies. |
| Bild: |
 |
Bergbaustadt Banska Stiavnica (Schemnitz)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1993 |
| Bild: |
 |
Höhlen im Aggteleker und Slowakischen Karst
| Art: |
grenzüberschreitendes Naturdenkmal |
| seit: |
1995 |
Bardejov (K/2000)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2000 |
|

a
|