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Geschütztes Bauerndorf Vlkolinec

Art: Kulturdenkmal
seit: 1993
Erläuterung: Zwischen Himmel und Erde, Dichtung und Wahrheit, zwischen Niederer und Hoher Tatra liegt das Dorf Vlkolinec in der östlichen Slowakei. Nachts, so erzählen die Alten aus Erfahrung und die Kinder voller Respekt, höre man die Wölfe heulen. Die Ahnung stimmt, die Gegend ist eine der wenigen in Europa, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und tatsächlich noch Bären und Wölfe hausen. Die wilden Jäger haben dem Ort schließlich seinen Namen gegeben - Wolfsdorf. Auf einem Hochplateau vor der grandiosen Kulisse des Bergkegels Sidorovo gelegen, hat sich Vlkolinec seit Jahrhunderten aus dem Weltgetriebe ferngehalten. Keine Straße, kein Strom, kein Wassernetz, keine Revolutionen haben bis vor kurzem den Charakter der Siedlung tangiert und die Enklave aus ihrem mittelalterlichen Kulturschlaf geweckt. So konnte sich die einmalige Architektur des Ortes bewahren, eine Wohn- und Arbeitswelt ganz aus Holz geschnitzt, ein geschlossenes Ensemble aus rund 50 Bauten, fein, geduckt und bunt bemalt - einmalig in Mitteleuropa. In Vlkolinec leben heute noch 35 Bewohner ständig. Viele sind um die achtzig Jahre alt und gehen hier einem Leben nach im Einklang mit der Natur . Tiere, Pflanzen und Menschen in einer Symbiose, die uns fern entrückt erscheint - 800 Meter über dem Meer, zwischen Erde und Himmel. In der hohen Stille heulen nur der Wind und die Wölfe.
Bild: slowavlkol.jpg (38197 Byte)

Spissky Hrad (Zipser Burg) mit Spisske Podhrahie (Kirchdrauf)und Spisska Kapitula (Zipser Kapitel)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1993
Erläuterung: Im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Hohen Tatra, davor das satte grüne Hügelland, durchflochten mit weißem Felsgestein. Weite Wiesen, endlose Wälder und klare Flüsse, die Landschaft der Zips - Region in der Ostslowakei - erinnert an die Schweiz. Die Bewohner sprechen von ihrer "Schatzkammer" als einem prächtigen Stück von Gottes Schöpfung und nennen es deshalb auch "das Paradies". Die Schönheit der Natur zog die Völker an: die Kelten, die Slawen, Juden und Roma, Deutsche, Ungarn und Ukrainer. Ein Kreuzweg der Kulturen und des Glaubens. Orthodoxe, römische und griechische Katholiken schufen mit Protestanten und jüdischen Gläubigen eine multiethnische Kultur im Herzen Europas, die Zips - die "Spiss". Und mitten drin, erhaben, stolz und weiß wie das Travertin-Gestein "Spissky Hrad", eine der größten Burganlagen des Kontinents. Frühromanische, mittelalterliche, Renaissance- und Barockelemente schmelzen zu einem monumentalen Steindenkmal zusammen, das ebenso geheimnisvoll wie majestätisch seit dem 12. Jahrhundert die Landschaft bewacht. Auf dem Berg gegenüber der befestigte Bischofsitz und nebenan die Kapelle von Zehra. Sie stärken sich gegenseitig und verteidigen, wie sie es schon gegen die Türken und Tartaren machten, ihre Kultur - das slowakische Paradies.
Bild: slowaspissky.jpg (38574 Byte)

Bergbaustadt Banska Stiavnica (Schemnitz)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1993
Bild: slowabanska.jpg (44737 Byte)

Höhlen im Aggteleker und Slowakischen Karst

Art: grenzüberschreitendes Naturdenkmal
seit: 1995

Bardejov (K/2000)

Art: Kulturdenkmal
seit: 2000

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