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Altstadt von Jaroslawl

Art: Kulturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Die Altstadt von Jaroslawl ist bekannt für ihre mehr als 20 Kirchen aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist ein Beispiel für die städtebauliche Reform, die Kaiserin Katharina die Große 1763 für ganz Russland anordnete. Die Stadt wurde im neoklassizistischen Stil renoviert und sternenförmig angelegt.

Bild: jaroslaw.jpg (196561 Byte)

Struve-Bogen

Art: grenzüberschreitendes Naturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Mit der Aufnahme des Struve-Bogens verzeichnen gleich zehn Länder einen weiteren Eintrag in der Welterbeliste: Belarus, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, die Republik Moldau, Norwegen, Russland, Schweden und die Ukraine.

Der Struve-Bogen ist eine Kette von geodätischen Messstationen von Hammerfest am Nordkap bis Ismail am Schwarzen Meer. In der Welterbeliste repräsentieren 34 der 265 Messstationen das gemeinsame Erbe der beteiligten Länder. Der Astronom Friedrich Georg Wilhelm Struve führte von 1816 bis 1855 die Meridianmessung durch und überbrückte eine Länge von 2820 Kilometern. Die Messung diente der exakten Bestimmung der Größe und Form unseres Planeten und war ein bedeutender Schritt für die Geowissenschaften.

Der Struve-Bogen ist ein außergewöhnliches und frühes Beispiel für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Wrangel-Insel

Art: Naturerbe
seit: 2004
Erläuterung: Das Naturreservat Wrangel-Insel im Nordpolarmeer vor der Küste Sibiriens umfasst die beiden Inseln Wrangel und Herald. Wrangel war während des Pleistozän nicht vergletschert, was zu einer außergewöhnlichen Biodiversität führte. Die Insel ist Brutstätte gefährdeter Zugvögel, besitzt die weltweit größte Population von Walrossen, die größte Dichte von Polarbären und ist ein wichtiger Lebensraum für Grauwale und Wandervögel.

Novodevichy-Kloster

Art: Kulturdenkmal
seit: 2004
Erläuterung: Das im so genannten Moskauer Barock im 16. und 17. Jahrhundert errichtete Novodevichy-Kloster im Südwesten Moskaus ist eng mit der Geschichte des Kremls verbunden und wurde von den Frauen der Zarenfamilie und des russischen Adels genutzt.
Bild: novodevichy.gif (67909 Byte)

Zitadelle, Altstadt und Festung von Derbent

Art: Kulturdenkmal
seit: 2003
Erläuterung: Zitadelle, Altstadt und Festung von Derbent waren Teil des nördlichen Grenzwalls des Sassanidenreiches. Die zwischen zwei parallel verlaufenden Wällen am Ufer des Kaspischen Meeres angelegte Verteidigungsanlage wurde im 5./6. Jahrhundert von den Persern gegründet. Derbent besaß noch im 19. Jahrhundert große strategische Bedeutung.
Bild: derbent.jpg (9192 Byte)

Uvs-Nuur-Becken

Art: grenzüberschreitendes Naturdenkmal
seit: 2003
Erläuterung: Das Uvs-Nuur-Becken umfasst unterschiedliche Ökosysteme: ewige Schneefelder im Turgen-Gebirge, Seen- und Steppengebiete, die Wüste von Altan Els. Der Uvs-Nuur-See ist Lebensraum für viele Wandervögel, Seehunde und Seevögel. In den Wüsten- und Bergregionen leben seltene Tiere wie die mongolische Wüstenrennmaus, Polarkatzen, Schneeleoparden, Wildschafe und der asiatische Steinbock. Seit 1997 ist das Uvs-Nuur-Becken UNESCO-Biosphärenreservat.
Bild: uvs.jpg (33143 Byte)

Historisches Zentrum von Sankt Petersburg

Art: Kulturdenkmal
seit: 1990
Erläuterung: Mit seinem barock-klassizistischen Zentrum gehört das "Venedig des Nordens", wie St. Petersburg häufig genannt wird, zu den schönsten Städten Europas. Eine neue Hauptstadt, nach westlichem Vorbild hatte Peter der Große sich mit dieser Stadt geschaffen.

Kaum eine andere russische Stadt wurde von so vielen Dichtern beschrieben wie St. Petersburg. Komponisten wie Tschaikowski, Mussorgski und Schostakowitsch und berühmte Maler und Bildhauer prägten das Gesicht und die Atmosphäre dieser Stadt.

Die Kanäle, Flüsse und Brücken verleihen der Weltstadt an der Newa einen eigenen Zauber, besonders während der berühmten 'Weißen Nächte' .

Bild: rupetersburg.jpg (38344 Byte)

Kirchen von Kishi Pogost (Insel Kishi im Onegasee)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1990
Erläuterung: Kishi Pogost im Onegasee. Während der eisfreien Zeit erreicht man die Insel im Norden Rußlands mit dem Boot von Petrosawodsk aus. Kishi heißt auf deutsch Insel und mit Pogost bezeichnete man im alten Rußland eine Verwaltungseinheit. Heute bedeutet Pogost jedoch "Friedhof mit Kirche".

Herausragendes Bauwerk ist die 35 Meter hohe Verklärungskirche, die von 22 Kuppeln bekrönt wird. Sie gilt als der kühnste erhaltene Holzbau Rußlands. Er wird dem legendären Baumeister Nestor zugeschrieben, der nach der Fertigstellung 1714 seine Axt weit in den Onega-See geschleudert haben soll: "So eine gab es nie, es gibt keine zweite und es wird nie eine geben", hat er angeblich dabei gerufen.

Insgesamt gibt es etwa 60 historische Holzbauten in Kishi. Die wenigsten stehen an ihrem angestammten Platz, sie kamen von anderen Inseln oder vom Festland. Blockhäuser kann man leicht auseinandernehmen und wieder aufbauen. Eine Versuchung, der die Historiker der Nachkriegszeit nicht widerstehen konnten. Die großen Bauernhäuser, an denen sie interessiert waren, gehörten niemandem. Ihre Eigentümer, nach sowjetische Auffassung reiche Bauern, "Kulaken", waren meist in den dreißiger Jahren vertrieben oder verhaftet worden. So bewahrte man Baudenkmäler und schuf gleichzeitig ein künstliches Reservat russischer Holzkultur. Kishi Pogost ist ein Freilichtmuseum.

Bild: ru_kishi.jpg (29966 Byte)

Kreml und Roter Platz in Moskau

Art: Kulturdenkmal
seit: 1990
Erläuterung: Seit dem 14. Jahrhundert war Moskau das Zentrum des russischen Reiches, und der Kreml die Residenz der Zaren. Die Selbstherrscher, wie sich die Zaren nannten, vergrößerten ständig ihre Festung über der Moskwa und ließen die Paläste immer glanzvoller ausstatten. Der Kreml wurde zum Abbild und Sinnbild des ungeheuren Reichtums und der fast grenzenlosen Macht des Zarenreichs. "Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott." so ein russisches Sprichwort. Auch nach der Revolution, als kein Gott mehr über ihm war und die Glocken der vielen Kathedralen innerhalb und außerhalb der Kremlmauern schweigen mußten, blieb der Kreml Machtzentrale. Wo einst Iwan der Schreckliche von seinem Elfenbeinthron das russische Reich beherrschte und später eine deutsche Prinzessin in prächtiger Robe zur Krönung schritt, um als Zarin Katharina II. neue Länder zu erobern, da herrschten 70 Jahre lang die "roten Zaren". In dieser Zeit schien die über 2 Kilometer lange "Rote Mauer" noch höher geworden zu sein. Über den "Roten Platz" rollten die Panzer der Sowjetarmee.

Wie die Zarenmacht, so verging auch die Macht der Kommunisten, ein neuer Präsident zog als Hausherr in den Kreml ein. Heute können die Kirchen auf dem Kremlgelände von Touristen besichtigt werden. Vor den Ikonenwänden der Krönungskirche drängen sich Gläubige und Ungläubige, ebenso wie in der "Maria Verkündigungskathedrale", der kaiserlichen Hauskirche und der "Erzengelkathedrale", in der die Sarkophage der Zaren aufgestellt sind.

Für Besucher unzugänglich ist der große Kremlpalast. Die Renovierung dieser prachtvollen Säle war stets von Schmiergeldgerüchten umwittert.

Bild: ru_kreml.jpg (24102 Byte)

Baudenkmäler von Nowgorod und Umgebung

Art: Kulturdenkmal
seit: 1992
Erläuterung: Nowgorod ist eine der ältesten Städte Russlands (859 gegründet) und war bereits im mittelalterlichen Reich der Kiewer Rus eine Großstadt mit mehreren zehntausend Einwohnern. Während der Mongolenzeit war Nowgorod zeitweise (v.a. unter Alexander Newski) das Zentrum des Russischen Reiches und der Sitz des Großfürsten. Im Spätmittelalter war Nowgorod eine von der Kaufmannsschicht geprägte und von einem Wetsche regierte Stadtrepublik mit guten Kontakten zur Hanse, die dort im Peterhof ein Kontor unterhielt. Heute hat das rund 190 Kilometer südlich von St.Petersburg gelegene Nowgorod ca. 250.000 Einwohner. Welikij Nowgorod ist umgeben von weitläufigen Moor- und Waldgebieten, in denen insbesondere Torf abgebaut wird. Sehenswert sind vor allem der eigene Kreml aus dem 11. Jahrhundert und zahlreiche Kirchen, darunter die Sophienkathedrale, die zweitälteste Kirche Russlands.
Bild: runovo.jpg (21330 Byte)

Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowetzky-Inseln am Weißen Meer

Art: Kulturdenkmal
seit: 1992
Erläuterung: Die Solowetzky-Inseln, sechs Inseln im Weißen Meer am Eingang der Onegabucht, sind nur 160 Kilometer Polarkreis entfernt. Der Mönch Sawwati und der Einsiedler German waren die ersten, die auf die Inseln kamen. Nach Sawwatis Tod holte German einen Nachfolger nach Solowki, Sosimo, und gemeinsam mit anderen Mönchen begannen sie zu bauen, ein Kloster und Kirchen. Sawwati und Sosimo gingen in die russische Glaubenswelt ein, als die wundertätigen Gründerväter des Solowetzker Klosters. Im 16. Jahrhundert war die Bruderschaft reich geworden, die Holzkirchen wurden ersetzt durch steinerne Bauten, die Verwandlungskathedrale, die Entschlafungskathedrale, das Refektorium.

Im Reich Iwan des Schrecklichen spielte das Kloster auch eine strategische Rolle. 1571 wurden erstmals schwedische Schiffe vor Solowki gesichtet - ein Ausläufer des Kriegs um Livland. Das Kloster, die Bastion Gottes, wurde zur Festung. Peter der Große kam 1702 nach Solowki um von hier seinen Krieg gegen die schwedischen Festungen im Onega-See zu führen. Als Zar Peter die Schweden vertrieben hatte, war Russlands Weg zur Ostsee frei.

Bild: ru_solo.jpg (21620 Byte)

Kathedrale von Wladimir, Klöster und Kirchen von Susdal und Kideksha

Art: Kulturdenkmal
seit: 1992
Erläuterung: Wer sich auf der ausgefahrenen Straße von Wladimir dem Landstädtchen Susdal nähert, glaubt sich in vergangene Zeiten zurückversetzt.

Susdal, 180 Kilometer von Moskau entfernt, ein Ort mit 20 000 Einwohnern. Enten und Gänse schnattern auf dem kleinen Fluß, den man überqueren muß, am Hang des hohen, grasbewachsenen Walls scharren Hühner und eine Frau hütet ihre Ziegen. Holzhäuschen, mit Schnitzereien verziert, häufig bunt bemalt, oft windschief und verfallen. Im 11. Jahrhundert war diese Kleinstadt die Residenz des mächtigsten Fürstentums in Rußland, Moskau gab es noch nicht. Der Fürst von Wladimir hatte am Ufer des Flüßchens Kamenka eine neue Burg bauen und sie mit einem palisaden-bewehrten Erdwall sichern lassen: Den Kreml von Susdal. "Kreml" bedeutet Festung - bezeichnet Burg und Wall. Und natürlich gehörte zu einem Kreml auch eine Kathedrale. Die Kremlkirche in Susdal besitzt einen der bedeutendsten frühen Kunstschätze: "Die goldenen Türen", ein Meisterwerk aus dem 12 Jahrhundert.

Schon der Sohn des Gründers velegte seine Residenz von Wladimir nach Susdal, er hieß Yuri , Yuri Dolgoruki: "der mit der langen Arm", - Langfinger könnte man sagen, doch Fürsten stehlen nicht, ihre Raubzüge werden als Heldentaten gepriesen. 1238 fallen die Tatar - Mongolen ins Land ein, plündern, brennen und machen nieder, was auf ihrem Weg liegt. Für über 2 Jahrhunderte stehen die Völker Russlands unter dem Mongolenjoch.

Dann erstarkt Moskau , Wladimir und Susdal verlieren an Bedeutung, bleiben aber religiöse Zentren. Die Macht verfällt, die Schönheit bleibt. Bis die neuen Heilsbringer nach der Revolution 1917 Kirchen und Klöster verfallen oder einreißen ließen. Doch einige der einstmals über 30 Klöster haben im Bezirk Wladimir-Susdal den 'Bildersturm' der Kommunisten überdauert. Heute werden Kirchen restauriert und nicht nur als Museen erhalten. Sie sind wieder von Gebeten und Gesängen erfüllt. Und wie durch ein Wunder hat eine der ältesten russischen Kirchen in der Nähe von Wladimir die Zerstörungen aller Epochen unbeschadet überdauert: "Maria Schutz und Fürbitte", in den Wiesen an dem Flüßchen Nerl gelegen. 1165 aus hellem Sandstein erbaut, ist dieser wunderbar einfache und klare Kirchenbau ein weithin sichtbares Zeichen russischer Frömmigkeit.

Wer sich auf der ausgefahrenen Straße von Wladimir dem Landstädtchen Susdal nähert, glaubt sich in vergangene Zeiten zurückversetzt.

Susdal, 180 Kilometer von Moskau entfernt, ein Ort mit 20 000 Einwohnern. Enten und Gänse schnattern auf dem kleinen Fluß, den man überqueren muß, am Hang des hohen, grasbewachsenen Walls scharren Hühner und eine Frau hütet ihre Ziegen. Holzhäuschen, mit Schnitzereien verziert, häufig bunt bemalt, oft windschief und verfallen. Im 11. Jahrhundert war diese Kleinstadt die Residenz des mächtigsten Fürstentums in Rußland, Moskau gab es noch nicht. Der Fürst von Wladimir hatte am Ufer des Flüßchens Kamenka eine neue Burg bauen und sie mit einem palisaden-bewehrten Erdwall sichern lassen: Den Kreml von Susdal. "Kreml" bedeutet Festung - bezeichnet Burg und Wall. Und natürlich gehörte zu einem Kreml auch eine Kathedrale. Die Kremlkirche in Susdal besitzt einen der bedeutendsten frühen Kunstschätze: "Die goldenen Türen", ein Meisterwerk aus dem 12 Jahrhundert.

Schon der Sohn des Gründers velegte seine Residenz von Wladimir nach Susdal, er hieß Yuri , Yuri Dolgoruki: "der mit der langen Arm", - Langfinger könnte man sagen, doch Fürsten stehlen nicht, ihre Raubzüge werden als Heldentaten gepriesen. 1238 fallen die Tatar - Mongolen ins Land ein, plündern, brennen und machen nieder, was auf ihrem Weg liegt. Für über 2 Jahrhunderte stehen die Völker Russlands unter dem Mongolenjoch.

Dann erstarkt Moskau , Wladimir und Susdal verlieren an Bedeutung, bleiben aber religiöse Zentren. Die Macht verfällt, die Schönheit bleibt. Bis die neuen Heilsbringer nach der Revolution 1917 Kirchen und Klöster verfallen oder einreißen ließen. Doch einige der einstmals über 30 Klöster haben im Bezirk Wladimir-Susdal den 'Bildersturm' der Kommunisten überdauert. Heute werden Kirchen restauriert und nicht nur als Museen erhalten. Sie sind wieder von Gebeten und Gesängen erfüllt. Und wie durch ein Wunder hat eine der ältesten russischen Kirchen in der Nähe von Wladimir die Zerstörungen aller Epochen unbeschadet überdauert: "Maria Schutz und Fürbitte", in den Wiesen an dem Flüßchen Nerl gelegen. 1165 aus hellem Sandstein erbaut, ist dieser wunderbar einfache und klare Kirchenbau ein weithin sichtbares Zeichen russischer Frömmigkeit.

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Befestigtes Kloster der heiligen Dreifaltigkeit und des heiligen Sergius in Sergiev Posad

Art: Kulturdenkmal
seit: 1993
Erläuterung: Nördlich von Moskau bis hin zur Wolga zieht sich ein Ring von altrussischen Städten und Klöstern. Am berühmtesten ist das Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad, das "Kloster Sagorsk".

Gegründet wurde das Kloster im 14. Jahrhundert vom Heiligen Sergeij von Radonesh, Sohn eines wohlhabenden Bojaren, der gemeinsam mit seinem Bruder Stepan beschloß, in der Wildnis von Radonesh als Mönche in Askese zu leben. Nach und nach bildete sich eine klösterliche Gemeinschaft. 1357 wurde der Mönch Sergeij zum Abt des Klosters, das der Dreifaltigkeit gewidmet war. Sein Kloster wurde zum Vorbild für die Entwicklung des russisch-orthodoxen
Mönchtums. Immer wieder mußte das Kloster gegen Angreifer und Plünderer verteidigt werden; deshalb gleicht die Anlage einer Festung. Mauer und Wehrtürme, Kirchen und der riesige Glockenturm wurden wiederholt restauriert. Das Dreifaltigkeitskloster wurde zu einer 'Lawra' erhoben, das heißt, es  ist ein Kloster höchsten Ranges.

Sergijew Possad bietet faszinierende Beispiele russischer Architektur des 14. bis 18. Jahrhunderts.

Bild: ruserg.jpg (14708 Byte)

Auferstehungskirche in Kolomenskoe

Art: Kulturdenkmal
seit: 1994
Bild: rukolo.jpg (71205 Byte)

Waldgebiet von Virgin Komi

Art: Naturdenkmal
seit: 1995

Baikalsee

Art: Naturdenkmal
seit: 1996
Erläuterung: Der Baikalsee ("Reicher See") ist das größte Süßwasserreservoir der Erde. Er enthält ein Fünftel der gesamten Süßwasserreserven der Erde. Er liegt bei Irkutsk  und ist mit 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1.637 Metern der tiefste See der Welt. Der See ist vom Südwesten zu Nordosten 636 km lang und bis zu 80 km breit.

Der Baikalsee ist Teil einer kontinentalen Riftzone, des Baikal-Rifts. Da hier die eurasische und die amurische Platte auseinanderdriften, entstehen Risse in der Erdkruste. Der Riss, in dem der Baikalsee liegt, ist ca 1.600 km lang und fast 6 km tief. Da die Spalte mit Sedimenten aufgefüllt ist, reicht der Baikalsee nur bis in 1.637 m Tiefe.

Gespeist wird der Baikalsee von 365 Flüssen und Bächen, die aus den umliegenden Gebirgen in den See fließen. Einziger Abfluss ist die Angara - einer der großen Flüsse Sibiriens.

Seine Umwelt weist eine einzigartige Flora und Fauna auf: zwei Drittel der insgesamt 2.500 Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, d.h. sie kommen ausschließlich hier vor. Zum Beispiel lebt hier die einzige Süßwasser-Robbe der Welt, die Nerpa (Baikalrobbe), der Omul, eine Lachsart oder der Golomjanka, ein Fettfisch, der am tiefsten lebende Süßwasserfisch.

Bedroht wird diese Landschaft heute durch Industrialisierung, Abholzung der Wälder, eine exzessive Fischerei - und zunehmende Besiedlung (ermöglicht durch die Transsibirische Eisenbahn und den Bau der Baikal-Amur-Magistrale).

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Vulkan-Region von Kamtschatka mit dem Naturpark Kluchevskoy

Art: Naturdenkmal
seit: 1996
Bild: rukam.jpg (27354 Byte)

Goldene Berge des Altai in Südsibirien

Art: Naturdenkmal
seit: 1998
Erläuterung: Der Altai (russ. Altaj) ist ein Gebirge in Sibirien, Kasachstan, Mongolei und China. Der höchste Berg ist die Belucha mit 4506 m Höhe im Zentral-Altai. Der Altai bildet die Wasserscheide zwischen Ob und Irtysch. Die Ausläufer des Gebirges in der Mongolei heißen Mongolischer Altai (Ektag) und Gobi-Altai.

Westlicher Kaukasus

Art: Naturdenkmal
seit: 1999

Kazan-Kreml

Art: Kulturdenkmal
seit: 2000
Erläuterung: Kasan (Qazan; russ.: ??????) ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan in Russland, an der Wolga, mit 1,1 Millionen Einwohnern. Kasan ist das Zentrum des Islam in Russland sowie ein wichtiger Maschinenindustriestandort und Verkehrsknotenpunkt. Kasan wurde im 10. Jahrhundert von Wolgabulgaren gegründet. Kasan war die erste nichtrussische Stadt, die Zar Iwan genannt "Der Schreckliche" dem russischen Reich einverleibte. Die Eroberung Tatarstans begründete die Tradition des russischen Vielvölkerstaates und sein Verhältnis zu nichtrussischen Minderheiten.

Kloster Ferapontov

Art: Kulturdenkmal
seit: 2000

Kurische Nehrung

Art: grenzüberschreitendes Kulturdenkmal
seit: 2000
Erläuterung: Die Kurische Nehrung ist eine ca. 100 km lange Sandbank zwischen Klaipeda (dt. Memel) und Kaliningrad (dt. Königsberg), die je zur Hälfte zu Litauen und zu Russland gehört. Jährlich findet in Nidden (lit. Nida), dem Hauptort des litauischen Anteiles, das Thomas Mann-Festival statt, mit Lesungen, Diskussionen und Konzerten. Auf der Kurischen Nehrung befinden sich die höchsten Dünen Europas.

Naturschutzgebiet Zentral-Sikhote-Alin

Art: Naturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Das Naturschutzgebiet Zentral-Sikhote-Alin umfasst drei Tier- und Landschaftsschutzgebiete der Bergregion im Südosten Russlands sowie einen Gebirgszug an der Küste des Japanischen Meers. Dieses vielfältige Biosphären-System ist Lebensraum für zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten, unter anderem für den sibirischen Tiger.

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