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Jahrhunderthalle in Breslau
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2006 |
| Erläuterung: |
Die Jahrhunderthalle in Breslau von Max Berg zählt zu den
Vorbildern der architektonischen Moderne. Sie wurde 1913 in Stahlbeton errichtet und war
mit einer Kuppelspannweite von 65 Metern zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung die weltweit
größte Halle dieser Art. |
| Bild: |
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Muskauer Park/Park Muzakowski
| Art: |
grenzüberschreitende Kulturlandschaft (mit Deutschland) |
| seit: |
2004 |
| Erläuterung: |
Der Muskauer Park/Park Muzakowski, ein mit Polen gemeinsam
eingereichter Eintrag, an beiden Ufern der Neiße entlang der deutsch-polnischen Grenze
wurde 1815 bis 1844 von Prinz Hermann von Pückler-Muskau mit den Mitteln der
"Naturmalerei" als harmonisches Gartenkunstwerk angelegt. Er beeinflusste die
Landschaftsarchitektur in Europa und
Amerika. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Polens und Deutschlands bei seiner
Restaurierung ist beispielhaft. |
| Bild: |
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Holzkirchen im Süden von Kleinpolen
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2003 |
| Erläuterung: |
Die Holzkirchen im Süden von Kleinpolen sind
herausragende Beispiele für die römisch-katholische Kirchenbautradition und für die
Bautechniken der Holzarchitektur in Ost- und Nordeuropa seit dem Mittelalter. Reiche
Stifterfamilien haben die Kirchen finanziert. |
Altstadt von Krakau
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1978 |
| Bild: |
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Salzbergwerk von Wieliczka
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1978 |
| Erläuterung: |
Unter der polnischen Kleinstadt Wieliczka im
oberschlesischen Industriegebiet, liegt das Salzbergwerk von Wieliczka.
Es ist eine phantastische Kunstwelt ganz aus Salz, die von Bergleuten in
jahrhundertelanger Arbeit geschaffen wurde. Künstliche Seen und bizarr gefor smte
Höhlen, Kapellen und Kathedralen, sowie lebensgroße Figuren sind in diesem
"Atlantis aus Salz" zuehen. Hier wird der Mythen- und Legendenschatz der
Bergleute ebenso wie die Geschichte des Bergwerks lebendig. |
| Bild: |
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Konzentrationslager Auschwitz
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1979 |
| Erläuterung: |
Auschwitz, Oswiecim, - ein Ort in Polen, zwischen
Kattowitz und Krakau. Eine Kleinstadt, nahe der Weichsel, ein Industriegebiet, eine Gegend
ohne besondere Eigenschaften.
Auschwitz ein Synonym für das größte aller Verbrechen: die Ermordung der
europäischen Juden. Auschwitz markiert einen Zivilisationsbruch. Es erinnert daran, dass
mitten im 20. Jahrhundert die Deutschen fähig waren zu einem singulären Verbrechen dem
über 5 Millionen Juden zum Opfer fielen.
Auschwitz, das Stammlager, im Mai 1940 von den Nationalsozialisten eingerichtet in
ehemaligen Militärbaracken, ein Konzentrationslager, ein Arbeitslager. Seine Insassen
waren fast ausschließlich Polen, politische Häftlinge. Sein Tor trägt die Inschrift
Arbeit macht frei. Am 3. September 1941 fand hier der erste Vergasungsversuche statt: 600
sowjetische Gefangene und 259 Gefangene aus der Krankenbracke wurden mit Zyklon B
ermordet.
Auschwitz-Birkenau: der Ort der systematischen Vernichtung, im Herbst 1941 auf Befehl von
Himmler erbaut. In Birkenau entstehen vier Gaskammern mit Krematorien. Innerhalb 24
Stunden konnten 4756 Leichen eingeäschert werden. Bei der Ermordung der ungarischen Juden
im Sommer 1944 laufen die Krematorien heiß. Vorzeitige Materialermüdung droht. Der
Erfurter Firma Topf und Söhne gelingt es bis zum Ende nicht, dieses Problem technisch zu
lösen. Die Leichen werden aufgeschichtet und verbrannt. Man schätzt, dass in Auschwitz
1,5 Millionen Juden ermordet wurden. Am 26. November 1944 befielt Himmler die Zerstörung
der Krematorien. Am 27. Januar 1945 wird Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit.
Auschwitz - das lässt sich nicht zeigen. Dieser Name wird umstellt mit der Wiederholung
der immergleichen medialen Bilder. Wer kennt sie nicht, die Aufnahmen, die nach der
Befreiung gedreht wurden, die Kinder, die den Kameras ihre eintätowierten Nummern zeigen,
die Bilder der Krematorien, der Zyklon B - Dosen.
Heute ist Auschwitz eine vielbesuchte Gedenkstätte, ein Ort der Erinnerung. Er trägt die
Bürde der Morde. Er ist ein Museum - mit allen Problemen: Wie läßt sich das
Undarstellbare museal repräsentieren? Mit Bergen von Schuhen, mit aufgehäuften Haaren,
mit den Koffern, auf denen die Namen derer stehen, die dann in die Gaskammern getrieben
wurden? |
| Bilder: |
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Altstadt von Warschau
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1980 |
| Erläuterung: |
Während des zweiten Weltkriegs wurde das
historische Zentrum von Warschau systematisch von den deutschen Truppen zerstört.
Eine militärisch sinnlose Maßnahme mit dem Ziel, den Polen ihre Identität zu nehmen.
Nach dem Krieg wurde die Warschauer Altstadt komplett wieder aufgebaut - so originalgetreu
wie möglich. Entstanden ist ein mittelalterliches Viertel, an dem man genau studieren
kann, wie damals gebaut und gelebt wurde. Auch das Königsschloss, das bedeutendste Symbol
des selbständigen polnischen Staates, erstand in neuem Glanz. Heute ist das historische
Zentrum von Warschau die jüngste Altstadt Europas - doch man sieht es ihr nicht im
geringsten an. |
| Bild: |
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Nationalpark Bialowieza (Belowescher Heide)
| Art: |
grenzüberschreitendes Naturdenkmal |
| seit: |
1992 |
| Erläuterung: |
Der Bialowieza-Nationalpark, auch Wald von Bialowieza genannt,
polnisch: Puszcza Bialowieska, weißrussisch: Belovezhskaya Pushcha, ist
der Wald in Europa, der noch am ehesten einem Urwald gleichkommt. Er befindet sich im
Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland nördlich von Brest. Der Nationalpark wurde
1947 eröffnet. Das Biosphären-Reservat ist auf polnischer Seite
10.000 ha groß. Auf weißrussischer Seite ist das Biosphären-Reservat 177.100 ha groß.
Das Kerngebiet ist 15.700 ha groß mit einer Pufferzone von 71.400 ha darum herum und
einer Übergangszone von 90.000 ha. Der Nationalpark und das "Weltkulturerbe"
sind zusmmen 87.607 ha groß. In diesem Wald- und Heidegebiet kommen bis heute die
(zwischenzeitlich auch hier fast ausgestorbenen) Wisente vor - heute eine Art Maskottchen
der Gegend.
In die Geschichte ging die Bjaloweschskaja Puschtscha ein, als bei Brest die
Auflösung der Sowjetunion beschlossen wurde. |
Altstadt von Zamosc
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1992 |
Stadt Torun (Thorn)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1997 |
| Erläuterung: |
1231 wurde die Stadt Thorn im preußischen Kulmerland unter
Verwaltung des Deutschen Ordens gegründet. Den ersten Grundstein zu der Stadt legte der
Hochmeister Hermann Balk 1231. Niedersächsische Einwanderer aus Westfalen bevölkerten
die Stadt, die am 28. Dezember 1232 das unter dem Namen der Kulmischen Handfeste bekannte
Privilegium erhielt. Der Deutsche Orden war vom Kaiser Friedrich II. und vom Papst als
Herrschaft (Regierung) eingesetzt worden, um die noch heidnischen Prussen, ein baltischer
Volksstamm, gewaltsam zu christianisieren. 1260 erbaute man das Stadtschloss. Ihren Namen
erhielt die Stadt nach der Festung "Toron" im Heiligen Land (heute
Tibnin/Tebnine im Libanon). Im 14. Jh. trat T. dem Hansebund bei und wurde somit
Hansestadt. 1411 wurde der 1. Thorner Frieden zwischen dem polnischen König
Wladislaw II. und dem Deutschen Orden geschlossen, 1454 das Schloß zu Thorn vom
Preußischen Bund erobert und von seinen Bürgern zerstört. Am 19. Oktober 1466 wurde der
2. Thorner Friede mit dem Deutschen Orden geschlossen; danach kam die Stadt mit
seinen Bürgern an das Haus von König Kasimir IV. und seiner Ehefrau Elisabeth von
Habsburg. Die Städte Danzig, Elbing und Thorn wurden als "Quartierstädte" des
Hansebundes kleine Freistaaten. 1473 wurde der berühmteste Sohn der Stadt, der spätere
Astronom Nikolaus Koppernigk (Kopernikus), Sohn einer deutschsprachigen Kaufmannsfamilie,
geboren. Der preußische Geschichtsschreiber Christoph Hartknoch war Direktor am Thorner
Gymnasium. |
| Bild: |
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Burg Malbork (Marienburg)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1997 |
| Erläuterung: |
Die Geschichte der Marienburg (heute Burg Malbork)
ist eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden. Seit 1280 war die Burg dessen
Konventsitz, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister. Der im ausgehenden 12. Jahrhundert als Krankenpflegeorden gegründete
Glaubensbund verdankte seinen politischen Aufstieg Friedrich II., dem Kaiser des Heiligen
Römischen Reiches. Für den militärischen Beistand gegen die heidnischen Pruzzen
sicherte der Kaiser dem Orden weitgehende politische Selbständigkeit zu. So wurde dieser
Kreuzritterorden zu einem Staat im Staate.
Die imposante Burganlage, sie gilt als die größte
mittelalterliche Klosterfestung, war für Polen jahrhundertelang der Inbegriff des
deutschen Drangs nach Osten. In seiner über 700-jährigen Geschichte wurde die Burg
ständig umgebaut und vergrößert. Sie wurde mehrmals zerstört, geplündert und immer
wieder aufgebaut und renoviert, von Polen und Deutschen.
Wie kaum ein anderer Ort spiegelt die Marienburg die deutsch-polnische Geschichte. Hier
liegen die Wurzeln der Konflikte beider Nationen, welche auch die spätere Geschichte
geprägt haben. |
| Bild: |
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Kalwaria Zebrzydowska: Architekturpark und
Wallfahrtsstätte
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1999 |
| Bild: |
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Friedenskirchen in Jawor (Jauer) und Swidnica
(Schweidnitz)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2001 |
| Erläuterung: |
Die Friedenskirchen in Jawor (Jauer) und Swidnica (Schweidnitz)
sind die größten Fachwerk-Kirchen Europas mit prachtvoll gestalteten barocken
Innenräumen. Nach einer Übereinkunft im Westfälischen Frieden von 1648 wurde ihr Bau im
habsburgisch-katholischen Schlesien der protestantischen Minderheit unter der Auflage
gestattet, beim Außenbau nur Holz, Lehm, Sand und Stroh zu verwenden. |
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