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Altstadt von Salzburg
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1996 |
| Erläuterung: |
Der Zauber ihrer städtebaulichen Erscheinung, die landschaftliche
Schönheit ihrer Umgebung und die Kulturszene, die sich in der Mozartstadt rund um das
Andenken an den Komponisten entwickelt hat, ziehen jährlich Besucher aus aller Welt in
Scharen an.
Doch nicht nur das weltbekannte Kulturangebot Salzburgs ist beeindruckend. Die engen,
autofreien Gassen der Innenstadt, die alten Zunftzeichen in der Getreidegasse, in der auch
Mozarts Geburtshaus zu besichtigen ist, die zahllosen Zeitzeugen vergangener Epochen
vermitteln eine unnachahmliche Atmosphäre. Auch aus der Distanz, bei einem Rundblick von
der über der Altstadt gelegenen Feste Hohensalzburg, ist sie noch spürbar. |
| Bild: |
 |
Schloss und Park von Schönbrunn
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1996 |
| Erläuterung: |
Die imperiale Schlossanlage von Schönbrunn mit ihren
Nebengebäuden und weitläufigen Gärten zählt zu den kulturhistorisch und künstlerisch
bedeutendsten barocken Anlagen in Europa.
Eine Schlossbesichtigung der prunkvollen Hofgemächer bietet Einblick ins Leben barocker
Herrscher. Von der oberhalb gelegenen Gloriette mit ihrer Aussichtsterrasse genießt man
einen wahrhaft imperialen Ausblick über Wien. Besonders interessant sind der historische
und nach modernsten Gesichtspunkten geführte Tiergarten Schönbrunn, der älteste und
einer der prächtigsten Zoos Europas und das architektonisch faszinierende Palmenhaus im
Schlosspark mit seiner exotischen Pflanzensammlung.
Die Aufführungen im historischen Schönbrunner Schlosstheater, der Hausbühne der
Habsburger, bieten gediegene Theater- und Opernabende, die Hofbackstube Schönbrunn pflegt
die Alt-Wiener Mehlspeiskultur und ist eine besondere kulinarische Attraktion für
Besucher aus aller Welt. |
| Bild: |
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Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein /
Salzkammergut
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1997 |
| Erläuterung: |
Die Historische Kulturlandschaft Hallstatt-
Dachstein/Salzkammergut mit Hallstatt, Gosau, Obertraun und Bad Goisern bildet den Kern
des Inneren Salzkammergutes. Neben der eindrucksvollen Bergwelt mit ihren Höhlen und
Seen, der seltenen Fauna und Flora, den bedeutenden archäologischen Fundstätten, ist
diese Landschaft von einer sich über zweieinhalb Jahrtausende erstreckenden kulturellen
Identität geprägt.
Salz ist das weiße Gold Hallstatts. Seine Gewinnung reicht bis in die mittlere Bronzezeit
zurück und begründete den ehemaligen Reichtum der Bevölkerung. Grabfunde aus dieser
Zeit, die einer ganzen Epoche den Namen "Hallstattzeit" verliehen hat, erzählen
noch heute von diesem Wohlstand. Wertvolle Objekte sind im Prähistorischen Museum zu
besichtigen.
Der "ältesten Pipeline" der Welt können Sie bei einer Wanderung entlang des
Soleleitungsweges folgen. Entdecken Sie auch die reizvolle Architektur mit den typischen
Holzverzierungen und spüren Sie die Kraft gelebten Brauchtums und die Lebensfreude der
Menschen, die hier zu Hause sind. |
| Bild: |
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Semmeringbahn mit umgebender Landschaft
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1998 |
| Erläuterung: |
Bereits 1841 hatte der damalige Staatsminister Karl Friedrich
Kübeck den Auftrag zur Errichtung einer Bahnlinie nach Triest erteilt. Über den
Semmering verkehrten damals nur Pferdewagen.
Dem aus Venedig stammenden Bauingenieur Carlo di Ghega wurde die Projektierung der
Semmeringbahn übertragen. Unter seiner Leitung wurde die Bahn über den in 895 m Seehöhe
gelegenen Pass, den damals höchsten, auf Schienen erreichbaren Punkt der Welt, von 1848
bis 1854 in nur sechs Jahren gebaut.
Die Strecke wurde schon zu ihrer Zeit als harmonische Kombination von Technologie und
Natur verstanden und prägt diese einzigartige Kulturlandschaft noch heute. Durch sie
wurde die Semmeringlandschaft touristisch erschlossen.
Heute zählt die Region Semmering - Rax - Schneeberg zu den klassischen
Urlaubsdestinationen Europas. Bergbahnen, Berghütten und alpine Angebote ergänzen sich
optimal mit traditionellen Beherbergungsbetrieben aller Kategorien. |
| Bild: |
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Altstadt von Graz
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1999 |
| Erläuterung: |
Die einzigartige Geschlossenheit der architektonischen Substanz in
der Grazer Altstadt ist nur dadurch zu erklären, dass den Grazern deren Pflege nicht erst
seit dem 20. Jahrhundert ein Anliegen ist.
Über Jahrhunderte hinweg hat sich rund um den Schlossberg ein Stadtbild entwickelt, das
seit dem Mittelalter die wichtigsten Stile von der Gotik über Renaissance, Barock
Historismus und Jugendstil bis zur zeitgenössischen Architektur in eindrucksvollen
Bauwerken abbildet.
Einen besonderen Eindruck vom Leben im Mittelalter gewinnt der Besucher übrigens im
weltberühmten "Zeughaus". Aber auch die Straßen und Gassen von Graz legen
Zeugnis ab von der kulturellen Bedeutung einer Stadt, in der in Vergangenheit und
Gegenwart Kunst und Kultur auch im Alltag bestimmend waren und sind.
Der faszinierende Blick vom Schlossberg auf das labyrinthartige Knäuel von engen Gassen
unter den weitläufigen Formationen der ziegelroten Dachlandschaft ist die beste
Einstimmung auf die Eroberung einer Vielfalt an Seitengassen, Innenhöfen, Passagen und
verborgenen Winkeln.
Graz, "Österreichs heimliche Liebe", wird übrigens Europas einzige
Kulturhauptstadt 2003. |
| Bild: |
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Kulturlandschaft Wachau
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2000 |
| Erläuterung: |
Dieser kurze Abschnitt der Donau - 36 km von insgesamt 2800 km -
wird durch die vielfältige Landschaftsstruktur, die bedeutenden Kulturdenkmale und
kleinstädtischen Ensembles zu einer historischen Kulturlandschaft von besonderem Wert.
Natürliche Landschaften - wie etwas das gewundene Donautal, Auwälder, schroffe
Felsformationen - und vom Menschen gestaltete Elemente - wie zum Beispiel die
Weinbauterrassen, typische Ortschaften und Flurformen, Stifte, Burgen und Ruinen -
ergänzen einander.
Besonders charakteristisch sind die Blickbeziehungen zwischen den Monumenten: Von Stift
Melk über Schloss Schönbühel, die Ruinen Aggstein, Dürnstein und Hinterhaus erstreckt
sich bis zum weithin sichtbaren Stift Göttweig eine Reihe von Bauwerken mit
bemerkenswerter Aussicht. Einen intensiven Eindruck der Landschaft vermittelt eine Fahrt
mit dem Schiff von Melk nach Krems. |
| Bild: |
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Historisches Zentrum von Wien
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2000 |
| Erläuterung: |
Wiens historisches Zentrum zählt in seiner Geschlossenheit zu den
schönsten Stadtdenkmälern Europas. Drei Epochen prägen das Gesicht der ehemaligen
Residenzstadt der Habsburgerkaiser. Das Mittelalter mit dem himmelwärts
streben-den, gotischen Stephansdom, einem der Wiener Wahrzeichen; die Barockzeit, deren
bedeutendstes Erbe die Hofburg mit ihren üppigen Kuppeln darstellt. Und die
Ringstraßenära des späten 19. Jahrhunderts, wo an Stelle der Stadtmauer prachtvolle
Bauten wie die Staatsoper und das Kunsthistorische Museum entstanden sind.
Zum imperialen Flair der Wiener Altstadt tragen auch die zahlreichen Kirchen,
Palais und Parks bei, sowie die von vermögenden Herrschern zusammengetragenen reichen
Sammlungen.
Nicht zu vergessen ist die jahrhundertelange musikalische Tradition von der
Hofmusikkapelle über Mozarts Klassik bis zu den Walzern Strauß.
Ebenso untrennbar mit der Wiener Altstadt verbunden: der Genuss der Wiener Küche,
die Gemütlichkeit der Kaffeehäuser und nostalgisches Shoppen bei ehemaligen k.u.k.
Hoflieferanten. |
| Bild: |
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Kulturlandschaft Neusiedler See
| Art: |
grenzüberschreitendes Kultur- und Naturdenkmal |
| seit: |
2001 |
| Erläuterung: |
Der einzigartige Naturraum am Ostrand der Alpen und am Westrand der
Kleinen Ungarischen Tiefebene wurde 1993 zu einem grenzübergreifenden Nationalpark: Rund
230 qkm liegen auf ungarischem, etwa 100 qkm auf österreichischem Hoheitsgebiet. Der
Südteil des Neusiedler Sees und die salzhaltigen, periodisch austrocknenden Lacken bilden
den größten Teil des Nationalparks. Das Aufeinandertreffen von Tieren und
Pflanzen aus alpinen, pannonischen, asiatischen, mediterranen und nordischen Gebieten
führt zu einem außergewöhnlichen Artenreichtum, der hier in vielfältigen Lebensräumen
existiert. Mosaikartig liegen Feuchtgebiete, Trockenrasen, Eichenwälder, Sandsteppen,
Weideflächen, Wiesengebiete und Salzstandorte nebeneinander. Etwa 300 Vogelarten leben
hier. Die Hälfte davon sind Zugvögel, für die das Gebiet als Trittstein während ihrer
Reise unverzichtbar ist. |
| Bild: |
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