kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a
Startseite

Weltkulturerbe
Afrika
Asien
Australien
Europa
Nordamerika
Mittelamerika
Südamerika

Seiteninternes
Kontakt
Welterbe im TV
Impressum

Weitere Projekte

Länderauswahl
Albanien
Andorra
Belarus
Belgien
Bosnien u. Herzegowina
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Island
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Mazedonien
Moldawien
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechische Republik
Türkei
Ukraine
Ungarn
Vatikanstadt
Zypern


Stadt Valletta

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Erläuterung: Untrennbar verbunden mit der Geschichte Maltas ist die Geschichte des Ordens der Johanniter. 1530 wurde ihnen die Insel von Kaiser Karl V. als Lehen übertragen. Nur 35 Jahre später mussten sie ihr Lehen in einem furchtbaren Kampf gegen die Osmanen verteidigen. Trotz großer Übermacht der Angreifer gelang es den Christen, Malta zu halten und die Türken zum Abzug zu zwingen. Zum Dank für die "Retter des christlichen Abendlandes" half Papst Pius IV. den Felsen befestigen und so legte Großmeister Valette am 28.03.1566 den Grundstein für die spätere Stadt.
Bild: maltavaletta.jpg (33959 Byte)

Tempel von Gigantija

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Erläuterung: Vor rund viereinhalb Tausend Jahren wurde auf Malta ein gewaltiger Tempel erbaut. Wer die Erbauer waren, woher sie kamen, weiß niemand. Sicher ist nur, daß es ein Volk von tiefer Frömmigkeit war, denn viele Generationen müssen über 500 Jahre lang an der riesigen Tempelanlage gebaut haben. Unvorstellbare Kraftanstrengung müssen nötig gewesen sein. Denn die Megalithen, aus denen die Anlagen erbaut sind, haben das Maß kleiner Häuser und wiegen an die 50 Tonnen.
Bild: malta_gigant.jpg (31599 Byte)

Hypogäum (unterirdischer Kultraum) von Hal Saflieni

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Erläuterung: Das Hypogeum von Hal Saflieni ist ein zwischen 3800 und 2500 v. Chr. auf Malta erbauter unterirdischer Tempel, der somit älter als die ägyptischen Pyramiden ist.

1902 stieß man in der maltesischen Stadt Paola beim Bau eines Hauses zufällig auf eine unterirdische Tempelanlage (Hypogeum). Diese erstreckt sich über mehr als drei Etagen und wurde von den Erbauern mit primitiven Werkzeugen 10,6 Meter tief in den Stein getrieben und über etwa 1300 Jahre erweitert. Die Gesamtfläche beträgt rund 500 m².

Anders als die anderen megalithischen Tempel von Malta ist das Hypogeum von Hal Saflieni ein Labyrinth vieler unterirdischer Gänge, Hallen und Nischen, teilweise mit ockerfarbenen Malereien geschmückt. Außer Altären und Opferkammern fand man viele Nischen, in denen etwa 7000 menschliche Skelette lagen; das Hypogeum ist auch der Fundort der berühmten Skulptur der "Schlafenden Priesterin", die heute in Maltas Archäologischen Museum besichtigt werden kann.

Frühere Hypothesen, dass das Hypogeum als eine Begräbnisstätte anzusehen ist, schienen Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts widerlegt worden zu sein, und man ging davon aus, dass es sich um eine sakrale Ritusanlage handelt. Die Tatsache, dass die Skelette (wie auch die meisten auf Malta gefundenen Skulpturen) so gut wie ausschließlich weiblichen Geschlechts sein sollten, führte dann zu der Annahme, dass es sich in dieser Zeit um die Kultur einer matriarchalischen Gesellschaft handelte, im Hypogeum dann Priesterinnen, Wahrsagerinnen usw. beigesetzt wurden. Aber auch diese Ansicht wurde wieder relativiert, eine allgemein akzeptierte Theorie gibt es noch nicht.

Bild: maltahal.jpg (33266 Byte)

kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a

  

Weitere Informationen zu diesem Land
banner.gif (9169 Byte)