kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a
Startseite

Weltkulturerbe
Afrika
Asien
Australien
Europa
Nordamerika
Mittelamerika
Südamerika

Seiteninternes
Kontakt
Welterbe im TV
Impressum

Weitere Projekte

Länderauswahl
Albanien
Andorra
Belarus
Belgien
Bosnien u. Herzegowina
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Island
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Mazedonien
Moldawien
Montenegro
Niederlande
Norwegen
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Serbien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechische Republik
Türkei
Ukraine
Ungarn
Vatikanstadt
Zypern


Struve-Bogen

Art: grenzüberschreitendes Naturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Mit der Aufnahme des Struve-Bogens verzeichnen gleich zehn Länder einen weiteren Eintrag in der Welterbeliste: Belarus, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, die Republik Moldau, Norwegen, Russland, Schweden und die Ukraine.

Der Struve-Bogen ist eine Kette von geodätischen Messstationen von Hammerfest am Nordkap bis Ismail am Schwarzen Meer. In der Welterbeliste repräsentieren 34 der 265 Messstationen das gemeinsame Erbe der beteiligten Länder. Der Astronom Friedrich Georg Wilhelm Struve führte von 1816 bis 1855 die Meridianmessung durch und überbrückte eine Länge von 2820 Kilometern. Die Messung diente der exakten Bestimmung der Größe und Form unseres Planeten und war ein bedeutender Schritt für die Geowissenschaften.

Der Struve-Bogen ist ein außergewöhnliches und frühes Beispiel für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Kernave

Art: Kulturdenkmal
seit: 2004
Erläuterung: Die archäologische Stätte Kernave zeugt von zehntausend Jahren menschlicher Besiedlung. Die im Mittelalter wichtige Stadt wurde im späten 14. Jahrhundert vom Deutschritterorden zerstört.
Bild: kernave.jpg (92013 Byte)

Altstadt von Vilnius (Wilna)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1994
Erläuterung: Betrachtet man die wechselhafte Geschichte Litauens und seiner Hauptstadt, so erfährt man am Beginn vom langen und hartnäckigen Widerstand gegen die Christianisierung. Er ging einher mit dem Widerstand gegen eine Obrigkeit, die durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder von fremden Mächten bestimmt war. Der lange Weg des Großfürstentums Litauens in die Eigenstaatlichkeit ist abgeschlossen, der Anteil der heidnischen Hartnäckigkeit dieses kleinen Volkes daran bleibt Diskussion.

Vilnius überrascht den Besucher mit einer Vielzahl prächtiger barocker Kirchen und Gebäude. Es hat den Anschein, als ob man den Heiden den Glauben demonstrativ in Stein 'aufdrücken' wollte. So beginnt die Zeit intensivster Bautätigkeit nach der Reformation. Unter dem Ansturm der Jesuiten, die diesen östlichen Vorposten katholischen Glaubens nicht verlieren wollen, bekommt Vilnius sein Gesicht. Klöster und Kirchen bestimmen das Stadtbild, heute teilweise prächtig restauriert. Doch die Jesuiten bauen nicht nur Kirchen, sie gründen 1579 auch die Universität von Vilnius. Das Universitätsviertel mit seinen italienisch inspirierten Innenhöfen, der imposanten St. Johanneskirche mit ihrem Gloockenturm und den prachtvoll gestalteten Innnenräumen des Oberservatoriums und der Bibliothek stellt ein einmaliges architektonisches Ensemble dar.

Bild: lettland.jpg (30373 Byte)

Kurische Nehrung (K/GÜ/2000)

Art: grenzüberschreitende Kulturdenkmal
seit: 2000
Erläuterung: Die Kurische Nehrung ist eine ca. 100 km lange Sandbank zwischen Klaipeda (dt. Memel) und Kaliningrad (dt. Königsberg), die je zur Hälfte zu Litauen und zu Russland gehört. Jährlich findet in Nidden (lit. Nida), dem Hauptort des litauischen Anteiles, das Thomas Mann-Festival statt, mit Lesungen, Diskussionen und Konzerten. Auf der Kurischen Nehrung befinden sich die höchsten Dünen Europas.

kleinesbanner.jpg (7480 Byte)
a

  

Weitere Informationen zu diesem Land
banner.gif (9169 Byte)