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Barockkirchen in Manila, Santa Maria, Paoay und Miagao

Art: Kulturdenkmal
seit: 1993
Erläuterung: Manila war zunächst ein muslimisches Sultanat an der Mündung des Pasig an den Ufern der Manila Bay. Der Name entstammt dem Begriff maynilad, wörtlich "Dort ist Nilad." Als Nilad wird eine weißblütige Mangrovenpflanze bezeichnet, die in Massen in dem Gebiet wächst.

In der Zeit, in der Manila durch Rajah Sulaiman regiert wurde, der zugleich Kontakte mit den Sultanaten Brunei, Ternate und Sulu aufrechterhielt, erreichte eine spanische Expeditionm, geführt von Martin de Goiti, Manila und eroberte die Siedlung, bei der sämtliche Angehörigen des Hofes des Sultans getötet wurden. Ein Jahr später ergriff Miguel López de Legaspi im Namen der spanischen Krone die Stadt in Besitz und erklärte sie zur Hauptstadt der spanischen Kolonie der Philippinen. Die Enklave von Intramuros, an den südlichen Ufern des Pasig wurde zur Festung zum Schutz der spanischen Siedler errichtet.

Marinepark Korallenriff Tubbataha

Art: Naturdenkmal
seit: 1993
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Reisterrassen im Bergland von Ifugao

Art: Kulturdenkmal
seit: 1995
Erläuterung: Vor rund 2.000 Jahren wurden sie angelegt, die berühmten Reisterrassen im Norden der Philippinen. Ihre Baumeister waren die Ifugao, ein Bauernvolk, das vermutlich aus Indonesien stammte und sich in der unwegsamen Bergwelt der Cordilleren ansiedelte. Mühsam haben die Ifugao dem Boden ihr Hauptnahrungsmittel abgerungen. 1.000 Arbeitsstunden pro Hektar sind die Norm, bis heute können auf dem steilen Gelände keine Maschinen eingesetzt werden. Alte, traditionelle Reissorten werden in einer Höhe bis zu 1.600 Metern kultiviert, auf kleinen Parzellen, die sich der Landschaft anpassen. Ein Netz von Kanälen, Bambusrohren und Gräben durchzieht die Berge und leitet das Wasser auf die Reisterrassen. Nur einmal im Jahr wird geerntet, Hochertragssorten haben sich in der Region noch nicht durchgesetzt.

Der Reisanbau, einst als Partnerschaft zwischen Göttern und Menschen betrachtet, verliert im Norden der Philippinen langsam seine Funktion. Die 1995 zum Weltkulturerbe ernannten Reisterrassen sind bedroht, denn immer geringer wird das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag, immer zahlreicher wandern die Ifugao aus den Dörfern ab und wollen die mühselige Arbeit nicht mehr verrichten. Werden die Terrassen nicht mehr bewirtschaftet, verfallen sie schnell, was zum unwiederbringlichen Verlust dessen führt, was noch immer ein Weltwunder genannt wird.

Bemerkung: Der Schutz und die nachhaltige Entwicklung der empfindlichen Kulturlandschaft der Reisterrassen ist wegen eines fehlenden Monitoring-Programms und eines unzureichenden Management-Plans gegenwärtig nicht gewährleistet. Das Welterbekomitee der UNESCO hat die Reisterrassen im Bergland von Ifugao deshalb im Dezember 2001 als gefährdet eingestuft.
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Puerto-Princesa Subterranean River National Park

Art: Kulturdenkmal
seit: 1999

Historische Altstadt von Vigan

Art: Kulturdenkmal
seit: 1999
Erläuterung: Über dreihundert Jahre währte die spanische Herrschaft auf den Philippinen, aber nur in Vigan konnte sich das koloniale Architekturerbe bis heute erhalten. Vigan, eine Küstenstadt im Nordwesten der philippinischen Insel Luzon - mit Kathedrale, Bischofspalast und herrschaftlichen Handelshäusern.

1572 landeten hier die Spanier, bekehrten die Bevölkerung zum Christentum und machten das kleine Handelzentrum zur Stadt - nach in Mexiko erprobten Mustern. Die Geschäfte tätigten Chinesen, die noch vor den Spaniern in Vigan Fuß gefaßt hatten. Porzellan und Seide aus China, Tabak und Indigo aus dem Hinterland, Gewürze aus Malaysia wurden in dem großen Hafen umgeschlagen, der heute verlandet ist. Die Händler errichteten schon im 17. Jahrhundert prachtvolle Steinhäuser, während die ländliche Bevölkerung bis heute vorwiegend in Holzhäusern lebt.

Vigan wurde nach Manila zum wichtigsten Umschlagplatz im maritimen Handelsnetz zwischen Asien und Europa. Die Stadt war Drehkreuz auf der Acapulco-Route über den Pazifik nach Mexiko. In Vigan konnte sich so ein einzigartiger Kulturmix aus spanischen, mexikanischen, chinesischen und philippinischen Einflüssen entwickeln.

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