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Ruinenstadt Moenjodaro

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Bild: pakimoen.jpg (39606 Byte)

Buddhistische Ruinen von Takht-i-Bahi

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980

Ruinenstadt Taxila

Art: Kulturdenkmal
seit: 1980
Erläuterung: Als Alexander der Große 326 v. Chr. Taxila erreicht, ist er nicht nur der große Stratege, sondern ein Bote griechischer Kultur. Er erobert die älteste Siedlung Bhir Mound, die heute - unweit von Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, gelegen - nur noch aus unregelmäßigen Mauerfundamenten besteht. Ganz anders die Nachfolgesiedlung Sirkap, die mit ihren geraden Straßenachsen, ihrem rasterhaften Aufbau eindrucksvoll von der damaligen Modernität erzählt.

Im Gebiet um Taxila erreicht die Vermählung griechischer und indischer Einflüsse ihren Höhepunkt: Hier entsteht die Gandhara-Kultur. Sie gibt dem Buddhismus ein griechisches Gesicht. Das überlieferte Bilderverbot, das auch der Buddhismus kennt, gerät ins Wanken, aus den traditionellen Buddhasymbolen Rad, Lotosblüte, Thron, Fuß oder Stupa erwächst der Gott Buddha mit menschlichem Anlitz. Der Faltenwurf seiner Gewänder ist leicht, schwebend und erinnert an griechische Statuen.

Unter dem Herrscher Kanisha wird Gandhara zum Heiligen Land des Buddhismus erklärt. In den abgelegenen Tälern entstehen Klöster. Heute spielt der Buddhismus im islamischen Pakistan keine Rolle mehr. Aber die Klöster werden gepflegt.

Ihre Ruinen atmen immer noch die Ruhe der einstigen Bewohnern, man spürt bis heute die Gelassenheit einer Lehre, der das Nichts näher steht als die Welt.

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Festung und Shalimar-Gärten in Lahore

Art: Kulturdenkmal
seit: 1981
Erläuterung: Seit dem 11. Jh. ist Lahore das geistige Zentrum des Islam auf dem indischen Subkontinent und besitzt mehrere Moscheen aus der Mogulzeit, u.a. Perlenmoschee (17. Jh.) und den kunstvollen Schalimargarten (1637).

Lahore war einst eine der Prunkstädte des sagenhaften Mogulreiches, für das damalige Europa Symbol unermesslichen Reichtums und grenzenloser Macht. Akbar der Grosse war im 16. Jahrhundert der Begründer der Mogulpracht in Lahore und machte die Stadt zu einem der Zentren der islamischen Kultur des Subkontinents.

Bemerkung: Das vor 375 Jahren erbaute Bewässerungssystem und die Ummauerung der Shalimar-Gärten in Lahore wurden durch die Verbreiterung einer an die Gärten angrenzenden Straße teilweise zerstört. Die Eintragung in die Rote Liste im November 2000 erfolgte auf Wunsch der pakistanischen Regierung.

Ruinen und Totenstadt von Thatta

Art: Kulturdenkmal
seit: 1981
Bild: pakithatta.jpg (31755 Byte)

Festung Rohtas

Art: Kulturdenkmal
seit: 1997

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