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Aflaj-Bewässerungssystem
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2006 |
| Erläuterung: |
Das Aflaj-Bewässerungssystem im Sultanat Oman ist ein weit
verzweigtes, teilweise unterirdisch verlaufendes Kanalsystem, das über 2500 Jahre die
Wasserversorgung im iranischen Hochland regelte und heute noch Bedeutung für die
Landwirtschaft hat. Zum Welterbe wurden fünf ausgewählte Aflaj-Kanäle erklärt, die
insgesamt etwa 3.000 noch funktionierende Kanalsysteme im Oman repräsentieren. |
| Bild: |
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Festung Bahla
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1987 |
| Bemerkung: |
Durch die angewandten Restaurierungsmethoden wurde
die Authentizität der Lehmarchitektur der Festung Bahla gefährdet. Nach der Eintragung
in die Rote Liste 1988 wurden die Arbeiten zur Rettung der Weltkulturerbestätte unter
Beratung von internationalen Spezialisten fortgesetzt. |
| Bild: |
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Bat, Festung mit Al-Khutm und Al-Ayn,
bronzezeitliche Siedlung bzw. Totenstadt
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1988 |
| Bild: |
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Wildschutzgebiet in der Wüste Omans (Heimat der
arabischen Oryxantilope)
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1994 |
Weihrauchbäume des Wadi Dawkah und Stätten des
Weihrauchhandels in Dhofar
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
2000 |
| Erläuterung: |
Das aromatische Harz des Boswellia-sacra-Baumes zählte zu den
begehrtesten Handelsgütern der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt
wie an den Höfen indischer Maharadschas. In Rom wurde er in Gold aufgewogen. Über
Tausende von Kilometern wurde er gehandelt; es entstand die 'Weihrauchstraße'. Wie der
wohl bekannteste aller Wohlgerüche des Orients gewonnen wurde und vor allem woher genau
er stammte, blieb den Abnehmern verborgen. Die Karawanenführer bewahrten ihr Schweigen,
die Produzenten wurden reich. In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis
heute Weihrauch gewonnen. In den Trockentälern ritzen Beduinen die knorrigen Bäume, um
nach einigen Tagen das Harz zu ernten; verkauft wird es im Weihrauch-Souk von Salalah. Von
der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte: Häfen wie
Samharam und al-Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als
Karawanenstationen reich und mächtig - Stationen an der omanischen Weihrauchstraße, die
nun zum Weltkulturerbe erklärt wurden. |

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