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Tal von Kathmandu

Art: Kulturdenkmal
seit: 1979
Erläuterung: Ein Tal der Götter und Legenden im Herzen Nepals, eingebettet in die fruchtbare Ebene zwischen Tibet und Indien. Jahrhundertelang kreuzten sich im Kathmandu-Tal die Pilger- und Handelswege, hier sind Buddhismus und Hinduismus eine einzigartige Synthese eingegangen. Tausende von Stupas, Steintempel und Pagoden zeugen noch heute von der blühenden Kultur der drei großen Siedlungszentren im Kathmandu-Tal: Kathmandu, Patan und Bhaktapur.

Prachtvolle Palastarchitektur entstand unter der Malla-Dynastie, die bis ins 18. Jahrhundert in den drei Stadtkönigreichen regierte. Die drei Herrscher versuchten sich gegenseitig mit dem Bauen von immer schöneren und höheren Pagoden zu übertreffen und die Gunst ihrer hinduistischen Götter auf sich zu lenken. "Nyatapola", die "Fünf-Dächer-Pagode" aus Ziegeln und Holz wurde mit über 30 Metern Höhe zum Wahrzeichen des Kathmandu-Tals.

Bhaktapur, "die Stadt der Gläubigen" ist heute - nach langjährigem Restaurierungsprogramm - die besterhaltene der drei Königstädte. Mit dem Stadtbild haben sich auch kulturelle Traditionen und Rituale bewahrt, zum Beispiel "Bisket Jatra", das achttägige Neujahrsfest, bei dem die Oberstadt gegen die Unterstadt zum Wettstreit antritt. Ganz Bhaktapur ist auf den Beinen und versucht den ohne Nägel gezimmerten großen Prozessionswagen,eine Nachbildung eines längst verfallenen Tempels, in den eigenen Stadtteil zu ziehen.

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Nationalpark Sagarmatha (Mount Everest)

Art: Naturdenkmal
seit: 1979
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Königlicher Nationalpark Chitwan

Art: Naturdenkmal
seit: 1984
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Lumbini (Geburtsort Buddhas)

Art: Kulturdenkmal
seit: 1997
Erläuterung: Lumbinî (heute Rummindai) ist der Geburtsort Buddhas im heutigen Nepal, zu Füßen des Himalaya liegend und unmittelbar an Indien grenzend. Der Ort wurde erst 1896 archäologisch entdeckt.Das bedeutsamste Fundstück am Ort ist eine 6,5 m hohe Steinsäule, die im Jahre 245 v.Chr. vom Kaiser Ashoka errichtet wurde. Die Inschrift in der Brahmi-Schrift und in dem Magadhi-Dialekt lautet: "Zwanzig Jahre nach seiner Krönung kam König Devanampiya Piyadasi (Ashoka) hierher und bezeigte seine Verehrung, weil der Buddha, der Weise aus dem Sakya-Geschlecht, hier geboren worden ist. Er ließ ein Steinrelief anfertigen und eine Steinsäule errichten, um anzuzeigen, daß hier der Erhabene geboren wurde. Das Dorf Lumbini befreite er von Steuern und (setzte) seine Naturalabgaben auf ein Achtel (vom üblichen Viertel)."

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