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Ruinen der Omeyaden-Stadt Anjar
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1984 |
Ruinen von Baalbek
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1984 |
| Erläuterung: |
Baalbek ist eine Stadt im Osten des Libanons
zwischen den Flüssen Litani und Asi. Der Name bedeutet "Stadt Baals" und bezog
sich auf den Sonnengott, den die Griechen mit ihrem Gott Helios gleichsetzten.
Der große Sonnentempel maß etwa 49x88 Meter und enthielt 58 korinthische Säulen. Der
Tempel scheint auf einem künstlichen Erdhügel errichtet worden zu sein. Der
Jupitertempel, ebenfalls im korinthischen Stil, maß 69,2x35,7 Meter und war von 42
einfachen Säulen umgeben. Der Bacchustempel befindet sich vor dem Jupitertempel, an den
der kleine Venustempel, von sechs Granitsäulen getragen, anschloss. Von einer
christlichen Basilika aus dem 4. Jahrhundert nach Christus sind Überreste erhalten. |
| Bild: |
 |
Ruinen von Byblos
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1984 |
| Erläuterung. |
Byblos. Ein magischer Ort, der zwischen den über dreitausend
Meter hohen Bergen des Libanongebirges, seinen fruchtbaren Hängen und der nahen Küste
schon immer ideale Zivilisationsbedingungen bereit hielt. Seit über sieben Tausend Jahren
ist Byblos ununterbrochen besiedelt und zählt zu den
ältesten Städten der Welt.Das nahe Libanongebirge ist mit den zur
Legende gewordenen Zedernwäldern überzogen. Die ägyptischen Pharaonen brauchen das
wertvolle Holz für den Bau ihrer Flotten und für den Bau der Pyramiden. Gebál wird zur
reichsten, bekanntesten Metropole der Epoche. Zugewanderte Griechen ersetzen später den
alten Stadtnamen durch Byblos, das griechische Wort für Papier/Buch und benennen
die Provinz Phönizien. Für die Geschäftsabwicklungen werden Verträge geschlossen und
Botschaften gesendet. Papyrus und Handelsaktivität bilden die Grundlage für die
Erfindung des ersten Buchstaben - Alphabets aus 22 Zeichen. Byblos wird zum
Geburtsort der Schrift.
Neben der enormen Handelstätigkeit entwickelte sich Byblos zum kulturellen und
spirituellen Zentrum. Die ägyptische Herrschaft geht in den Völkerbewegungen unter. Die
Assyrer, die Perser, die Griechen unter Alexander dem Großen, die Römer unter Pompeius
dringen in das phönizische Land ein. Alle hinterlassen ihre Spuren auf dem Areal der
alten Stadt Byblos, die sich weiter und weiter auf den Mauern ihrer Geschichte aufbäumt
und zu einem steinernen Hügel an der Küste anwächst. |
Ruinen von Tyros
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1984 |
| Erläuterung: |
Tyros war eine der wichtigsten Städte der Phönizier. In der
heutigen Zeit liegt dort die Kleinstadt Sur im Südlibanon. Der
Aufstieg von Tyros begann Mitte des 2. Jahrtausends v.Chr. Seine große Zeit hatte Tyros
als Handelsmetropole ab dem Seevölkersturm im 12. Jh. v.Chr. Der Handel von Tyros und
anderen phönizischen Städten erfaßte das gesamte Mittelmeerbecken und den Westatlantik
von den Kanarischen Inseln bis Britannien. Der Handel wurde gestützt auf eine Vielzahl
von Handelsfaktoreien an den Küsten. Dauerhafte Siedlungen und Kolonien wurden nur
ausnahmsweise gegründet, vor allem in Nordwestafrika. Die bedeutendste Gründung war
Mitte des 8. Jh. v. Chr. Karthago.
Tyros konnte seine politische Unabhängigkeit vor allem deshalb behaupten, weil
die bisherigen Großmächte Ägypten und das Hethitische Reich geschwächt bzw. zerstört
waren und zunächst keine andere Großmacht das resultierende Machtvakuum füllen konnte.
Mit dem Erstarken des Neuassyrischen Reiches wurde Tyros tributpflichtig und verlor
zunehmend seine politische Eigenständigkeit, nicht jedoch seine Wirtschaftskraft. Die
Seeherrschaft der Phönizier wurde allerdings seit dem 8. Jh. v. Chr. zunehmend von den
aufstrebenden Griechen zurückgedrängt.
Tyros gehörte anschließend zum Neubabylonischen und Persischen Reich.
Alexander der Große eroberte Tyros 332 v. Chr. Hiermit begann der langsame
Niedergang der Stadt, die auch ihre politische Eigenständigkeit nicht wiederherstellen
konnte.
Tyros war im Altertum nur schwer zu erobern, da es auf einer der Küste
vorgelagerten Insel lag. Alexander der Große ließ deshalb in mehrmonatiger Arbeit zur
Eroberung einen Damm vom Festland aus bauen. Damit gelang die Eroberung, wobei die Stadt
zerstört wurde. An dem Damm lagerte die Strömung Schwemmland an, so dass aus der Insel
eine Halbinsel wurde. |
Wadi Qadisha (Heiliges Tal) und Wald der
Libanonzedern (Horsh Arz el-Rab)
| Art: |
Kulturdenkmal |
| seit: |
1998 |
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