| Erläuterung: |
Tief in den Bergen von Laos, am Ufer des Mekong, im Grün des
Dschungels versunken, liegt Luang Prabang. Luang Prabang war die Hauptstadt von Lane Xang,
dem mächtigen Reich der 'ein Millionen Elefanten', und über Jahrhunderte Sitz der
Könige von Laos. Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen
Buddhismus. Noch immer bestimmt die Religion den Rhythmus der Stadt, sind die Pagoden das
Herz der Nachbarschaften und machen sich jeden Morgen, noch vor Sonnenaufgang, die Mönche
und Novizen auf den Weg, um von den Gläubigen das Essen für den Tag zu erbitten.
Lange war Luang Prabang isoliert, lag abgelegen hinter dem Bambusvorhang des
kommunistischen Indochina. Die Zeit, das tropische Klima, die Feuchtigkeit, haben ihre
Spuren hinterlassen. Manche der alten Holzbauten verfallen. Seit sich Laos öffnet und
Luang Prabang zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wird mit ausländischer Hilfe
restauriert. Immer mehr Touristen besuchen die Stadt. Doch noch lebt Luang Prabang, wie es
immer gelebt hat - im sanften Rhythmus der Religion, ruhig, fast gemächlich fließt die
Zeit, in der alten Königsstadt am Mekong. |