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Weihrauchstraße und Wüstenstädte im Negev

Art: Kulturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Die Weihrauchstraße erstreckte sich über Hunderte von Kilometern durch die Negev-Wüste. Über sie wurden Weihrauch und Myrrhe von Südarabien in die antiken Häfen des Mittelmeers transportiert. Die vier nabatäischen Städte Haluza, Mamshit, Avdat und Shivta verdeutlichen die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung des Gewürzhandels, der über 500 Jahre (3. Jahrhundert vor Christus bis 2. Jahrhundert nach Christus) florierte.

Megiddo, Hazor und Beer Sheba

Art: Kulturdenkmal
seit: 2005
Erläuterung:

Die biblischen Siedlungen Megiddo, Hazor und Beer Sheba stehen stellvertretend für mehr als 200 Siedlungen in Israel, die mit der Bibel in Verbindung gebracht werden. Die Ruinen von Palästen, Stadtbefestigungen und Wasserversorgungsanlagen geben Aufschluss über das städtische Leben in der Bronze- und Eisenzeit.

Die "Weiße Stadt" von Tel Aviv

Art: Kulturdenkmal
seit: 2003
Erläuterung: Die "Weiße Stadt" von Tel Aviv wurde von den frühen 1930er Jahren bis 1948, basierend auf den Plänen des britischen Stadtplaners Sir Patrick Geddes, erbaut. Die Gebäude der Stadt sind beispielhaft für den Einfluss des Bauhaus' und anderer Vertreter der Moderne, die durch zahlreiche, aus verschiedenen europäischen Ländern ausgewanderte Architekten hier in einen neuen kulturellen Kontext gestellt wurde.
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Befestigte Hafenstadt Akko

Art: Kulturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Die befestigte Hafenstadt Akko war von 1191 bis 1291 die Hauptstadt des Staates, den die Kreuzfahrer im Heiligen Land errichtet hatten, sowie der Sitz des Johanniterordens. Das Besondere an Akko ist, dass es aus zwei Etagen besteht: einer unteren, der Stadt der Kreuzfahrer, die um 1960 in großen Teilen ausgegraben wurde, und einer oberen, dem Akko des 18. und 19. Jahrhunderts mit orientalischem Bazar, gewundenen engen Gassen und einer 1780 gegründeten Moschee, die heute die größte in Israel ist.

Archäologische Stätten von Masada

Art: Kulturdenkmal
seit: 2001
Erläuterung: Masada mit der auf einem Felsplateau am Toten Meer gelegenen Festung zählt zu den wichtigsten unter den identitätsstiftenden archäologischen Stätten Israels. Von Herodes dem Großen 36 bis 30 v. Chr. erbaut, wurde die Festung 73 n. Chr. von den Römern zerstört. Sie war der letzte Stützpunkt der Juden in ihrem Kampf gegen Rom, der mit der Einnahme des Felsens und der Selbsttötung aller jüdischen Kämpfer endete. Die Festung Masada wurde Anfang der 60er Jahre ausgegraben; dabei wurden die Paläste des Herodes und ein komplettes Ensemble römischer Paläste und Festungsanlagen freigelegt.

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