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Nationalpark Virunga
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1979 |
| Bemerkung: |
Der Nationalpark ist durch den massiven Zustrom von
Flüchtlingen aus Ruanda gefährdet. Damit verbunden sind Schädigungen durch Abholzung
und Wilderei. Die Eintragung in die rote Liste erfolgte 1994. |
Nationalpark Garamba
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1980 |
| Bemerkung: |
Der Nationalpark war bereits von 1984 bis 1992 auf
der Liste des gefährdeten Welterbes verzeichnet, da die dort lebenden weißen Nashörner
vom Aussterben bedroht waren. Durch internationale Maßnahmen konnte die Population
gerettet werden. Die Gefährdung des weißen Nashorns durch Wilderer veranlasste das
Welterbekomitee, den Park 1996 erneut auf die Rote Liste zu setzen. |
Nationalpark Kahuzi-Biega
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1981 |
| Bemerkung: |
Der Naturpark wurde 1997 in die Liste des
gefährdeten Welterbes aufgenommen. Teile des Parks sind entwaldet, die Anlagen wurden
geplündert und teils zerstört, das Parkpersonal ist größtenteils geflohen. |
Nationalpark Salonga
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1984 |
| Bemerkung: |
Der Nationalpark Salonga war die einzige der fünf
Welterbestätten aus der Demokratischen Republik Kongo, die bislang nicht in der Roten
Liste verzeichnet war. Durch seine Lage im Zentrum des Landes war der Park weniger von den
anhaltenden bewaffneten Konflikten im Kongo betroffen. Jedoch gefährden Wilderei und
andere Eingriffe in den Naturhaushalt (Wohnungsbau) die Integrität dieses Naturerbes, den
das Welterbekomitee deshalb 1999 als besonders gefährdet eingestuft hat. Zur Erhaltung
der fünf Naturerbestätten im Kongo hat die UNESCO ein Projekt zum Schutz der
biologischen Vielfalt, zur besseren Ausstattung und Ausbildung des Parkpersonals
gestartet. Hierfür wird eine Summe von 4,1 Millionen Dollar bereitgestellt. Finanziert
wird das Projekt größtenteils von der United Nations Foundation. |
Okapi-Tierschutzgebiet
| Art: |
Naturdenkmal |
| seit: |
1996 |
| Bemerkung: |
Das Okapi-Tierschutzgebiet, Demokratische Republik
Kongo, das erst 1996 auf die Liste des Welterbes gesetzt worden war, wurde bereits ein
Jahr später als besonders gefährdet eingestuft. Während der bewaffneten Konflikte 1997
wurden Einrichtungen geplündert und Elefanten getötet; der größte Teil des Personals
ist aus dem Naturschutzpark geflohen. |

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